Biblis

Soziales Kinder bemalen Abtrennung zur Baustelle

Großer Wasserschaden in der Seniorenresidenz

Biblis.Ein Wasserschaden hat das Erdgeschoss in der Seniorenresidenz „Am Weichweg“ unbewohnbar gemacht. Im Moment laufen die Sanierungsarbeiten. „Im Juni war ein starkes Unwetter, dabei ist Wasser von der Straße ins Haus gelaufen“, berichtete Heimleiterin Andrea Löffel. Deshalb ist das Erdgeschoss im Moment eine große Baustelle. „Die Sanierungsarbeiten dauern voraussichtlich bis Ende März, erst im Mai wird hier der Betrieb wieder normal laufen können“, so Löffel.

Gleich nach dem Eingangsbereich, der weiterhin genutzt werden kann, stoßen Bewohner und Besucher im Gebäude auf eine Holzwand, die als Abtrennung zur Baustelle dient. Diese wurde am Dienstagvormittag von den Kindern der Kita Sonnenschein bunt bemalt. Sozusagen ein Lichtblick auf der Baustelle. „Die Idee hatte Frau Löffel. Die Kitakinder besuchen uns oft. Sie singen, malen und backen mit den Senioren“, erzählte Jessica Wilker-Nahm, Leiterin des sozial-kulturellen Dienstes im Seniorenheim.

Als im Sommer das Regenwasser das Erdgeschoss flutete, musste die Feuerwehr anrücken. „Wir haben hier alle mitgeschippt, auch die Bewohner wollten helfen“, berichtete Löffel schmunzelnd. Wie groß der Schaden tatsächlich ist, habe sich gezeigt, als die Böden entfernt wurde. „Aber die lauten Arbeiten sind vorbei. Im Moment läuft die Trockenphase.“ Das Wasser habe rund einen halben Meter hoch gestanden. Küche, Speiseraum, Besucherzimmer, die Verwaltungsräume, aber auch die von den Senioren bewohnten Zimmer im Erdgeschoss können nicht genutzt werden. Zwölf Betten fielen aus. Vier Bewohner sind in einem anderen Haus der Victor’s Unternehmensgruppe untergebracht, sollen aber wieder zurückkehren.

Essen wird geliefert

Da es im Moment keine Küche gibt, wird das Essen aus Worms angeliefert, wo sich eine weitere Einrichtung des Unternehmens befindet. Die Verwaltungsmitarbeiter sind in einen Container gezogen. Im oberen Gebäudebereich gibt es noch einen Speisesaal, der nun stärker genutzt wird. Außerdem befindet sich dort ein Beschäftigungszimmer, das Platz für Besucher bietet. „Wir wollen auf jeden Fall weiterhin unsere Feste hier feiern“, betonen Andrea Löffel und Jessica Wilker-Nahm gerade im Hinblick auf die Advents- und Weihnachtszeit. ps

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