Biblis

Schule in den Weschnitzauen Sporttag „Jugend trainiert für Olympia und Paralympics“ begeistert

Im Slalom mit dem Gokart

Archivartikel

Biblis.„Gerade in Corona-Zeiten ist Bewegung wichtig“, dachte sich Nicole Skubella, Leiterin der Schule in den Weschnitzauen, und schickte eine Anmeldung für die Aktion „Jugend trainiert für Olympia und Paralympics“ an die Deutschen Schulsportstiftung los.

Schule in Bewegung

„Wir sind eine ‚Schule in Bewegung‘ und was passt da besser, als sich an einer solchen Aktion zu beteiligen“, war ihre Ansicht. Der Sporttag fand im Hof der neuen Schule statt. Das bedeutete für die vier Klassen aus der alten Schule bei der Kirche St. Bartholomäus einen Fußweg von rund 13 Minuten. Die fünf Klassen aus dem Gebäude in der Freiherr-vom-Stein-Straße hatten hier Heimvorteil.

Im Schulhof gab es vier Stationen mit vier fest eingeteilten Helfern und Lehrern. Die Klassen mussten sich vorher in vier Gruppen einfinden, die dann an den jeweiligen Stationen rotierten. Eine Station war der Hindernislauf mit Zielwurf. Dabei liefen die Grundschüler einen Parcours ab, sprangen über kleine Hindernisse, passierten eine Trainingsleiter wie bei den Fußballern und warfen am Ende etwas in einen Eimer. Die weitere Station war eine Strecke, die mit einem Gokart abzufahren war – teilsweise auch im Slalom. An der dritten Station lagen Fahrradreifen auf dem Boden, durch die die Schüler hüpfen sollten.

Am Ende wartete Sportlehrer Sascha Schnöller mit einem großen Balancierparcours an den Spielgeräten. Hier sollten die Kinder jeweils die Schaukeln, Reifen oder ähnliches passieren, ohne zwischendurch den Boden zu berühren, was oft sehr knifflig war. Schnöller erlaubte auch, besonders schwierige Passagen auszulassen. Als Belohnung für alle absolvierten Aufgaben gab es eine Bohne. Die konnte hinterher direkt beim Klassenlehrer in eine kleine Box geworfen werden, die er in der Hand hielt. Bei Nicole Skubella, die die 1b unterrichtet, sammelten sich schnell viele der begehrten Bohnen.

Sie freute sich zu sehen, wie die Jungen und Mädchen ihre Mitschüler bei den Parcours anfeuerten und viel Spaß hatten. „Das war unser Ziel: Mit wenig Aufwand Spaß und Freude zu vermitteln. Das ist besonders in diesen Zeiten sehr nötig“, betonte die Rektorin. In diesem Schuljahr sind durch Covid 19 viele Dinge auf der Strecke geblieben. Unter anderem gelten auf dem Hof Maskenpflicht und Abstandsregeln. Der oft so nötige Körperkontakt findet nicht statt.

Da bot der Sporttag, der auch zum Austoben gedacht war, eine willkommene Abwechslung. Allerdings immer nur für die Kinder, die gerade auf dem Schulhof waren. Alle Klassen kamen nacheinander, und für jede war eine halbe Stunde vorgesehen.

Schöner Ausflug

Die übrigen dritten und vierten Klassen der neuen Schule mussten aufs Toben im Hof für einen Tag verzichten und die Pausen in den Klassenräumen verbringen. Die 4 a machte den Abschluss um 12 bis 12.30 Uhr und half auch beim Abbau mit, da sie sowieso bis 13 Uhr Unterricht gehabt hätte. Alle anderen Schüler hatten regulär bis 12.15 Uhr Schule. Für die jungen und Mädchen aus der alten Schule war es ein schöner Ausflug.

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