Biblis

DRK 121 Menschen kommen in die Riedhalle, darunter 13 Erstspender / Entspannter Ablauf trotz Corona

In Biblis Blut spenden mit festem Termin

Archivartikel

Biblis.„Es ist unsere dritte Blutspende unter den besonderen Coronabedingungen, und es geht sehr entspannt zu“, sagte Silke Wetzel vom Deutschen Roten Kreuz, Ortsvereinigung Biblis. Entspannt in dem Sinne, dass sich die Blutspender vorab schon für einen Zeitraum zum Blutspenden angemeldet haben und somit der Ablauf gut geregelt ist. Warteschlangen gibt es dabei kaum, die Spender kommen kurz vor ihrem Termin in der Riedhalle vorbei und durchlaufen dann die einzelnen Stationen wie gehabt. 121 Blutspender registrierten sich in Biblis, darunter 13 Erstspender.

Die Erfahrung aus den vergangenen Monaten zeigt, dass das Anmeldeverfahren für alle Beteiligten große Vorteile hat. Die ehrenamtlichen Helfer aus den Ortsvereinen sowie die Teams vom Blutspendedienst können sich so vorab gut auf den Besucherstrom einstellen und entsprechend alles vorbereiten. Gleiches gilt für die Blutspender, die einen festen Zeitpunkt für ihre Spende ausgemacht haben. Für die Spende standen zuerst 112 Abnahmetermine bereit. Diese erhöhten sich, da im Vorfeld bekannt wurde, dass eine Blutspende in der Region abgesagt wurde und die Blutspender entsprechend auf die Möglichkeit der Blutentnahme in Biblis aufmerksam gemacht wurden. Daher kam es zur Ausweitung des Kontingents. Letztlich meldeten sich 121 Blutspender an, erfreulicherweise darunter wieder 13 Erstspender.

Im Foyer der Riedhalle kontrollierte Fabian Schaidl vom DRK Biblis die Temperatur der Eintretenden und konnte nach dem letzten Spender durchgeben, dass niemand aufgrund erhöhter Temperatur abgewiesen werden musste. Alle lagen unter 37,5 Grad.

Die Blutspende fand coronabedingt erneut in der Riedhalle statt und nicht wie vor Corona im DRK-Stützpunkt. In der Riedhalle können die entsprechenden Abstands- und Schutzmaßnahmen gut eingehalten werden. Die Spender durchlaufen die bekannten Stationen: Temperaturmessung und Übergabe einer frischen Mund-Nasen-Bedeckung am Eingang, dann Anmeldung und Aushändigung der Unterlagen, Ausfüllen des Fragebogens. Weiter geht es zum Labor, dort erfolgt erneut eine Temperaturmessung, dann Messen des Blutdrucks und des Hämoglobinwerts. Liegt dieser unter der Mindestgrenze, darf nicht gespendet werden. Von hier geht es für die Spender dann weiter zum vertraulichen Arztgespräch. Die Ärzte machten zudem darauf aufmerksam, dass sich die Spender, falls sich in den nächsten Tagen Krankheitssymptome, ein Corona-Verdacht oder positive Testungen einstellen, beim Blutspendedienst melden sollen. Schließlich geht es zur Entnahme von einem halben Liter Blut, danach folgt eine Ruhestation, und schon ist der Blutspendeweg vorbei.

Da das DRK aktuell in der Riedhalle zur Stärkung kein Essen anbieten kann, überlegt sich das Bibliser Team für die Spender besondere Aufmerksamkeiten als Dankeschön. „Diesmal gab es Winzer-Bioglühwein oder Traubensaft vom Winzer Goldschmidt aus Rheinhessen“, erzählte Wetzel.

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