Biblis

Bürgerstiftung Neuer Kraftwerksleiter Matthias Röhrborn im Stiftungsrat / Vorstandsmitglieder wollen sich wieder zur Wahl stellen

Jahreskalender für 2020 in Arbeit

Biblis.Mit der Spendenaktion „Alle in einem Boot“ hat die Bibliser Bürgerstiftung bislang 4245 Euro zusammengetragen. „Es wäre schön, wenn wir auf 5000 Euro kämen!“, sagte Vorsitzende Britta Spatz bei der Stifterversammlung im Rathaus. Sie berichtete von den Aktionen der Bürgerstiftung. Neben Tankgutscheinen für die Fahrer der Bürstädter Tafel, die aus Biblis kommen, gab es die beiden Großprojekte „Ehrenamtsfilm“ und „Jedem Kind ein Instrument“. Das Musik-Projekt läuft im Dezember aus. Die Brass Band wird die Ausbildung mit Blechblasinstrumenten wohl in Eigenregie weiterführen.

Spatz gab einen Ausblick auf weitere Projekte, darunter der Jahreskalender für 2020, der beim Weihnachtsmarkt verkauft werden soll. Zur Ansicht hatte sie vergleichbare Kalender aus Lampertheim mitgebracht. Stiftungsratsvorsitzender Alfred Kappel nimmt die Anmeldungen von Vereinen entgegen, die im kommenden Jahr ein Jubiläum feiern. Er kümmert sich auch um die sich jährenden Ereignisse, die ebenfalls einen Platz erhalten sollen. Auch die Bürgerstiftung selbst besteht 2020 bereits zehn Jahre. „Der Kalender wird noch sehr viel Arbeit machen, obwohl er ja lediglich zwölf Blätter hat, die gestaltet werden müssen“, berichtete Kappel.

Im kommenden Jahr wird die Bürgerstiftung das Großprojekt „Bänke Pool“ verfolgen. 31 Vorschläge für Wunschstandorte sind bisher eingegangen. „Wir müssen jetzt die Eigentumsverhältnisse der Standorte klären und sehen, ob wir dort eine Bank aufstellen können“, sagte die Vorsitzende.

Zum einen denkt Spatz an eine Kooperation mit Stiftungen in Bürstadt und Lampertheim zum Thema Lesen. Eine weitere Idee ist die Zusammenarbeit mit den Gesangvereinen, um einen Kinderchor zu gründen. „Doch wir wollen abwarten, weil, es bis Weihnachten einen Projektchor mit Kindern geben wird. Vielleicht läuft der ja weiter.“ Zudem bietet die Stiftung wieder den Nikolausservice an.

Freude über Preis

In Mannheim ist die Stiftung mit dem Deutschen Stifterpreis ausgezeichnet worden. Spatz hatte Ausfertigungen für alle Anwesenden dabei. Sie überreichte sie persönlich.

Die Räumlichkeiten in der Kirchstraße sollen bis Jahresende aufgelöst werden. „Sie verursachen zu hohe Kosten und werden nur etwa einmal im Monat genutzt. Der frühere Vorstand hat sich regelmäßig dort getroffen“, teilte Britta Spatz mit. Die vorhandenen Möbel und Einrichtungsgegenstände sollen auf der Homepage gegen eine Spende angeboten werden. Das Archiv der Bürgerstiftung wird im Rathaus unterkommen. Dort oder im Bürgerzentrum sollen die Treffen von Vorstand und Stiftungsrat stattfinden. Nominiert ist die Stiftung für den Deutschen Engagementpreis 2019, die Preisverleihung für die fünf Kategorien findet am 5. Dezember statt. Zusätzlich gibt es eine Online-Abstimmung unter deutscher-engagementpreis.de, an der jeder teilnehmen kann.

Ein großes Dankeschön erhielten Steuerberater und Mitglied Gerd Reis, der sich um die Finanzen kümmert, die Vorstandskollegen Gisela Gibtner und Alexander Scholl, sowie die Stifter. „Wir drei werden im Dezember zur Wiederwahl antreten, aber es wäre schön, wenn sich noch jemand finden würde, der bei der Arbeit hilft“, wandte sich Britta Spatz an die Versammlung.

In den Stiftungsrat wurden gewählt: Rita Schramm, Matthias Röhrborn, Rüdiger Glaser, Wilhelm Kreider und Frank Nowak. Bereits im Vorjahr wurden Ursula Diaz und Alfred Kappel gewählt.

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