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Fußball 40 Teilnehmer beim Nachwuchs-Camp in Wattenheim / Vier Tage Programm mit Training, Turnieren und Abzeichen

Jugend spielt eigene WM aus

Archivartikel

Wattenheim.Zwar ist die deutsche Nationalmannschaft bei der WM in Russland schon ausgeschieden, doch in Wattenheim beim Fußballcamp des Jugendfördervereins BiNoWa schlüpften die Kinder gern in die Rolle der Deutschen und kämpften beim Camp-Turnier um Punkte und Siege.

Vier Tage lang rollte das Leder für die 40 Teilnehmer im Alter zwischen sechs und 13 Jahren. Neben Übungen und Techniktraining gab es auch verschiedene Turniere, bei der die Teams die Deutsche Meisterschaft oder die WM ausspielten.

An den ersten zwei Tagen ging es am Vormittag um passen, dribbeln, schießen und spielen. Die Kinder übten verschiedene Techniken ein. Weiterhin absolvierten alle Kinder das DFB-Talentförderprogramm, bei dem es um das Sichten und Fördern möglichst vieler Talente einer Region geht, um diesen eine zusätzliche individuelle Förderung in Ergänzung zum Vereinstraining zu geben. „Auch konnten unsere jungen Torwarte an einem speziellen Training teilnehmen, bei dem sie von einem Torwarttrainer betreut wurden“, erzählte Franz Rettig vom Jugendförderverein.

An den Nachmittagen standen dann Turniere und das DFB-Fußballabzeichen auf dem Programm. Bei diesem konnten die Kinder an fünf verschiedenen Stationen ihre individuellen Fußballfähigkeiten wie Torschuss, Köpfen, Dribbeln, Passen und Flanken unter Beweis stellen.

An jeder Station gab es entsprechend der Leistungen Punkte, so dass die Kinder am Ende die Auszeichnung in Gold, Silber oder Bronze auf einer Urkunde bescheinigt bekamen. Außerdem erhielten sie einen Ansteck-Pin. Und die Besten einer Disziplin konnten sich über Pokale freuen.

Am letzten Tag des Fußballcamps war Familientag. Die Teilnehmer konnten mit ihren Angehörigen all das, was sie beim Camp gelernt haben, sportlich umsetzen. Hierfür war ebenfalls ein Parcours aus mehreren Stationen aufgebaut worden, den ein Eltern-Kind-Team oder andere Zweierkonstellationen durchlaufen sollten. „Anschließend findet noch ein Eltern-Kind-Turnier statt“, erklärte Rettig.

Er freute sich über die große Motivation der Kinder während der Camp-Tage und dankte auch den zahlreichen Helfern aus dem Verein. So waren acht Trainer im Einsatz, hinzu kamen acht Scouts. Dies sind Nachwuchsspieler, die selbst schon zu alt sind, um beim Camp mitzumachen, sich aber für die Kinder engagieren und den Trainern helfen.

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