Biblis

Tradition TG Biblis feiert elf Jahre Kindersitzung / Präsidentin Helene Paul führt durchs Programm / Lara I.und Dennis I. tanzen über die Bühne

Junge Narrenschar feiert ausgelassen

Biblis.Ein närrisches Jubiläum feierte die Kinderfastnacht der Turngemeinde Biblis. Denn zum elften Mal gab es für die jungen Jecken in der Jahnturnhalle eine eigene Fastnachtssitzung, im gleichen afrikanischen Ambiente wie zuvor die beiden großen TG-Sitzungen für die Erwachsenen. „Im Namen der TG laden wir euch ein, hier in Afrika Gast zu sein“, begrüßte Sitzungspräsidentin Helene Paul die Narrenschar. „Auf unserem Kontinent ist was los, diese Show wird ganz famos“, prophezeite sie und führte als afrikanischer Häuptling durch die Sitzung. Eine Premiere für Helene Paul.

Die großen und kleinen Zuschauer erwartete ein gut zweistündiges Programm. „Es werden rund 100 Darsteller zu sehen sein“, kündigte Christiane Müller an. Sie hatte die Kinderfastnacht mit ihrem Team organisiert. Neben dem Veranstalter, der TG Biblis, war noch die Gemeinde Biblis unterstützend beteiligt. Vorwiegend Tänze, Gesang und kleine Geschichten wurden von den jungen Darstellern auf der Bühne präsentiert.

„Mit viel Grazie und Eleganz, zeigen unsere Mädchen aus der Kita Pusteblume einen Tanz“, moderierte Helene Paul die Funkengarde an. In rot-weißen Kostümen kamen die kleinen Mädchen daher und zeigten eine schöne Choreographie und schlugen Räder. Neben dem klassischen Gardetanz gab es noch eine Darbietung auf die Musik von „Heidi“ samt einer Heidi auf der Bühne, die mit den Kindern tanzte.

Kinderprinzenpaar gekrönt

Königlichen Glanz im Viererpack gab es bei der Krönung des Kinderprinzenpaars. Hierfür waren Gurkenkönigin Maiwënn I. und ihre Prinzessin Alicia als Krönungsmeisterinnen vorbeigekommen. Sie lobten die Kinder für die tollen Aufführungen und setzten dem Kinderprinzenpaar die Krönchen auf.

Lara I. und Dennis I. stahlen den Gurkenhoheiten natürlich die Show: Lara in einem schönen Prinzessinnenkleid und Dennis in einer Uniform. Galant nahm Dennis I. seine Prinzessin in den Arm, und gemeinsam tänzelten sie beim Krönungstanz über die Bühne. Sogar die eine oder andere gekonnte Drehung war dabei. Schließlich nahm das Kinderprinzenpaar auf der Bühne Platz und schaute sich die Darbietungen direkt aus der Nähe an.

„Mit Schwung und auch Gemütlichkeit, steh’n nun die Gymnastikmädchen bereit. Und zeigen uns was sie unter Hakuna Matata versteh’n“, führte die Sitzungspräsidentin weiter durchs Programm. Kleine Wildtiere mit Bällen und Seilen kamen nun auf die Bühne und zeigten Übungen aus der rhythmischen Sportgymnastik.

Schließlich war Mitsingen und Mittanzen angesagt. Hierfür sorgte der Bibliser Schulchor „Auenklänge“ unter der Leitung von Nora Snaschel.

Die jungen Sänger und Sängerinnen boten afrikanische Songs und andere Mitmachlieder, bei denen ein Krokodil, ein Nashorn und ein Elefant eine Rolle spielten. So kam Bewegung in den Saal, und die Zuschauer machten kräftig mit. Auf der Bühne war natürlich auch immer wieder etwas los. Mal tanzte die Kindertanzgruppe der TG auf „Waka Waka“ – mit dem Hit sollte an die Fußballweltmeisterschaft in Afrika erinnert werden. Mal brachten drei Clowns die Zuschauer zum Lachen, die Zauberstücke zeigten und darüber in Streit gerieten. Die TG-Turngruppe ging auf Safari und begeisterte das Publikum als wilde Tiere und afrikanische Touristen mit Sprüngen auf dem Trampolin.

„Dass es in Afrika wilde Tiere gibt, ist doch sonnenklar, aber dass diese pink sind, ist doch etwas sonderbar“, sinnierte die Sitzungspräsidentin und gab die Bühne frei für die Gruppe „TanzBar“ Biblis, die als „Pink Panther“ ihr tänzerisches Können darbot.

Das Schlussspiel hatten die Kinder der Schulkindbetreuung Biblis einstudiert. „Zwei Jäger sind nun auf der Pirsch, doch fangen sie hier keinen Hirsch. Im Dschungel gibt es viel Getier, mal seh’n, was die zwei fangen hier“, so Paul zum nächsten Auftritt. Hier waren zwei Jäger in der Wildnis unterwegs. Einer wollte unbedingt einen Löwen fangen, sein Freund dagegen verstand ihn nicht richtig. Es kam zu Klamauk und Missverständnissen. „Mit Schwung, Humor und Heiterkeit, machten wir euch eine schöne Zeit. Die Akteure sind nun müde geworden, verteilt sind alle Faschingsorden. Die Show ist hier zu Ende, wenn’s gefallen hat, klatscht in die Hände“, verabschiedete sich die Sitzungspräsidentin mit ihrem Elferrat.

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