Biblis

Ferien „Märchenhafte Freizeit“ vor historischer Kulisse / Entspannte Stimmung

KAB-Nachwuchs erkundet Rothenburg ob der Tauber

Archivartikel

Biblis.Bereits zum zehnten Mal stehen die beiden Schülerinnen Lena Langhoff und Nina Schäfer am ersten Sonntag ihrer Sommerferien mit gepackten Koffern am Abfahrtstreffpunkt an der Pfaffenauhalle. Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen warten sie auf die Reisebusse, die sie, zusammen mit 68 Kindern, Jugendlichen und Betreuern der Katholischen Arbeitnehmer Bewegung (KAB). Sie fahren die Kinder- und Jugendlichen für eine Woche in die Ferien. Das Ziel in diesem Jahr heißt Rothenburg ob der Tauber – dank seinem mittelalterlichen Flair eine touristische Attraktion der Region.

„Dass wir nach Rothenburg fahren, steht schon lange fest“, erklärte Marcel Kranz, der Leiter des Freizeitteams. „Wir sind eine große Gruppe, insofern müssen wir unsere Unterkünfte in der Regel eine ganze Weile im Voraus buchen. Die Planungsphase, in der wir uns um das konkrete Programm kümmern, läuft dann für gewöhnlich ab Januar.“

Besondere Unterstützung erhielt das Team in diesem Jahr vom Bürstädter Fastnachtsprinzenpaar, das im Laufe der Kampagne mehr als 2600 Euro für wohltätige Zwecke gesammelt hatte. Die Hälfte des Betrages kam der KAB-Freizeit zugute.

Langjährige Freundschaften

Inhaltlich stand die Woche unter dem Motto „eine märchenhafte Freizeit“. Das Thema wurde bei den Gruppenaufgaben der KAB sowie bei den Sport- und Geschicklichkeitsspielen oder auch Kreativarbeiten immer wieder aufgegriffen.

„Unser Thema hat perfekt zu Rothenburg gepasst. Das hat die Freizeit in diesem Jahr besonders schön gemacht“, bestätigte auch die 16-jährige Nina Schäfer. Neben anderen „Klassikern“ wie Nachtwanderungen, Gitarrenabende am Lagerfeuer oder Nachmittage im Schwimmbad gab es einige Besonderheiten. So stattete die Gruppe dem Rothenburger Kriminalmuseum einen Besuch ab oder schaute in der lokalen Kegelbahn vorbei. In der Bonbon-Manufaktur durften die Kinder auch selbst Hand anlegen.

Für Lena und Nina, die seit zehn Jahren mit der KAB verreisen, ist die Urlaubswoche eine lieb gewonnene Tradition. Warum sie ihre Sommerferien nicht lieber auf Party-Reisen am Meer verbringen? „Die KAB-Familie ist toll und mir sehr ans Herz gewachsen. Kein Urlaub auf Mallorca könnte das ersetzen“, lautet die Antwort von Nina Schäfer. Lena Langhoff ist ähnlicher Meinung: „In der Jugendgruppe haben sich langjährige Freundschaften gebildet, und auch die Betreuer kennt man teilweise schon seit dem Kindesalter. Man versteht sich gut, das macht die Stimmung locker und entspannt.“

Dass beide auch im nächsten Jahr wieder dabei sind, steht schon fest. Obwohl sie das Ziel für das Jahr 2020 noch gar nicht kennen. „Das verraten wir erst beim Nachtreffen, zu dem wir auch alle Interessenten sowie Eltern und Freunde einladen“, kündigt Marcel Kranz an. dko

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