Biblis

Sport Zweiter Internationaler Kurpfalz Cup in der Bibliser Pfaffenau-Halle mit rund 200 Nachwuchsleuten

Kampfsportler messen sich

Biblis.Zum zweiten Internationalen Kurpfalz Cup hatte Abraham Baba, Inhaber vom B-Vita Fitnesscenter und Kampfkunst, nach Biblis eingeladen. Die Kampfsport- und Kunst-Wettbewerbe waren für alle Verbände, Vereine und Sportschulen offen. Die Disziplinen Point Fighting, Leichtkontakt und K1 sowie Formenlauf waren vertreten. Über 200 Nachwuchssportler zeigten in der Pfaffenau-Halle auf sieben Wettkampfmatten und in einem Boxring ihr Können.

Spende an Kita Pusteblume

Abraham Baba überreichte zudem eine Spende von 500 Euro an die kommunale Kindertagesstätte Pusteblume Biblis. „Ein kleines Dankeschön zurück an Biblis, da wir die Pfaffenau-Halle für unsere Veranstaltung nutzen können“, so Abraham Baba. Bürgermeister Felix Kusicka und Erzieherin Silke Kamprath von der Kindertagesseinrichtung nahmen den Spendenscheck entgegen. „Ganz genau steht der Verwendungszweck noch nicht fest, aber wir möchten im Außengelände den Wasserspielbereich erweitern, hierfür könnten wir die Spende einsetzen“, erklärte Silke Kamprath. Bürgermeister Kusicka erhielt ein Kurzschwert, welches er als „großen Brieföffner“ durchaus gebrauchen könnte.

Zur Spendenübergabe hatten sich alle Teilnehmer und ihre Trainer eingefunden. Im Anschluss wurden noch Katana-Schwerte als besondere Auszeichnungen überreicht. Die Kampfschule Baars aus Lübeck erhielt eines davon, weil sie die Teilnehmer mit der weitesten Anreise stellte. „Im Norden ist Kampfsport nicht so verbreitet, da gibt es nur kleine Turniere“, erzählte Heiderose Baars. Die großen Turniere seien für die Kämpfer wichtig, um Punkte zu sammeln und sich für die Weltmeisterschaften zu empfehlen. Die Lübecker waren mit zwei Teilnehmern vor Ort, die im Leichtkontakt am Wettkampf teilnahmen.

Ein weiteres Schwert ging an das Kampfsport Team Ihrig vom Kanuclub Lampertheim, für die meisten Teilnehmer. „Toll, wenn so ein Turnier in der Nähe ist, da kommen wir natürlich gerne mit unseren Kämpfern und dem Nachwuchs vorbei“, freute sich Trainer Karlheinz Ihrig. Er ergänzte, dass Celine Siebenäuger hier startet. Die junge Frau ist mehrmalige Weltmeisterin, mehrfache Deutsche und Internationale Meisterin und kämpft für das Deutsche Nationalteam der WFMC. Ein solches Turnier sei immer gut zur Vorbereitung für Siebenäuger, die seit ihrem fünften Lebensjahr im Kickboxen und Taekwondo aktiv ist.

Die meisten Teilnehmer, die in mehreren Disziplinen starten, hatte die Kampfschule von Organisator Abraham Baba. Dieser verzichtete jedoch auf das Geschenk und reichte das Schwert an den Verein mit den zweitmeisten Startern weiter. Das waren die Black Dragon Fighter aus Lampertheim. Neben den Kampfsportarten gab es den Formenlauf, bei dem auf Musik bestimmte Kampfchoreographien gezeigt wurden. Hierbei wurden die Schwierigkeitsgrade der Techniken, der Ausdruck, Krafteinsatz, Schnelligkeit oder Synchronität bewertet. Das Formlaufen war einzeln oder als Gruppe möglich, mit und ohne Waffen. Die Zuschauer bekamen somit eine breite Palette an Kampfsport und -kunst gezeigt, die von Teilnehmern unterschiedlichen Alters und Schwierigkeitsgraden vollführt wurden.

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