Biblis

Tradition in Wattenheim Feuerwehr und SG NoWa sehen ihr neues Konzept bestätigt

Kerwe lockt viele Besucher an

Archivartikel

Nordheim.„Das neue Konzept ist super angekommen“, freute sich Boris Morew, Vorsitzender des Feuerwehrvereins der Freiwilligen Feuerwehr Wattenheim. Gemeinsam mit der SG NoWa organisierten die Feuerwehrmitglieder erneut das Kerweprogramm im Ort. In diesem Jahr kam die SG NoWa mit einem Partyzelt raus aus der Sportstätte und auf die Straße. Statt Liveband gab es DJ-Musik.

Gutes Wetter

Die Feuerwehr sorgte drei Tage lang für Verköstigung und Biergartenstimmung, sonntags lockte der Tag der offenen Tür ins Feuerwehrgerätehaus. Montags übernahm die SG die Kirchweihregie. Bestes Wetter sorgte über die vier Kerwetage in Wattenheim für einen großen Besucheransturm. „Für einen Freitag war die Anzahl der Gäste beim Kotelett-Essen überragend, so kannten wir das bisher auch nicht“, zeigte sich Morew erfreut. Voll sei der Auftakt der Kerwe ja immer, aber diesmal konnte man schon von einem Rekordbesuch sprechen.

Alle Koteletts weg

Alle Plätze im Gerätehaus sowie im Biergarten davor waren besetzt, und irgendwann waren dann auch die Koteletts aus. Doch hungern musste niemand, es gab noch andere deftige Alternativen. „Wirklich toll, die Leute kamen, aßen, genossen den Abend, feierten. Wir sind rundum zufrieden“, so Morew.

Er lobte das neue Konzept. Die SG NoWa hatte zwischen Sportstätte und Feuerwehr ein offenes Partyzelt aufgebaut. Freitags unterhielt ein Vereins-DJ die Leute, zum Essen war etwas Musik im Hintergrund zu hören. Je später der Abend, umso mehr versammelten sich Gäste dann im Musik- und Partyzelt und feierten bis in die Morgenstunden. Samstags ging es mit dem Besucherstrom bei der Feuerwehr weiter, da hatten die gut 35 Helfer wieder reichlich zu tun. In diesem Jahr wurde zudem auf eine Liveband am Samstagabend verzichtet, stattdessen gab es dann im SG-Partyzelt Musik von DJ Mike. „Wer bei der Feuerwehr in Ruhe essen und erzählen oder sich ausruhen wollte, der bekam die Musik mehr als Hintergrund mit. Wer mehr feiern wollte, musste dann nur um die Ecke zur SG. So waren wir für jede Stimmungslage gerüstet“, fand Morew. Jeder konnte nach Lust und Laune selbst entscheiden, wie viel Beschallung er mag.

Genauso habe er sich das vorgestellt. Den Besuchern habe dieses Konzept ebenfalls gefallen. Die Zusammenarbeit der Feuerwehr und der SG NoWa passte und sorgte für unterhaltsame Kerwetage. Die SG hatte sich zudem um das Aufstellen eines Kinderkarussells gekümmert.

Sonntags gab es den Tag der offenen Tür bei der Feuerwehr. Wieder kamen zahlreiche Besucher und Kameraden aus befreundeten Wehren. Der Musikzug Bürstadt/Hofheim sorgte mit einem Platzkonzert für einen musikalischen Mittagstisch.

Der Brandschützer-Nachwuchs zeigte eine Brandangriffsübung. „Hierbei handelt es sich um Kinder aus der aktuellen Leistungsspangen-Gruppe der Wehren aus Biblis, Nordheim und Wattenheim“, erklärte Morew. Die Kinder und Jugendlichen haben beim Zeltlager in Bürstadt ihre Leistungsspange abgelegt und mehrere feuerwehrtechnische Prüfungen dabei gemeistert.

Fahrzeugbrand simuliert

Hieraus zeigten sie eine Brandangriffsübung. Dabei wurde ein brennendes Fahrzeug durch eine Nebelmaschine simuliert. Die sogenannte Angriffstruppe war mit Atemschutzgeräten-Attrappen ausgerüstet und hätte daher beispielsweise Personen aus dem brennenden Fahrzeug „retten“ können.

Gemeindejugendfeuerwehrwart Christian Durrer erläuterte die Übung für die Zuschauer und zeigte sich erfreut über die Leistung des Nachwuchses. Dieser baute schnell und professionell die Wasserversorgung auf und zeigte, dass er das Feuerwehr-Handwerk schon jetzt gut beherrschen.

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