Biblis

Jahresbilanz Bibliser Geflügelzüchter schmieden Pläne

Lokalschau macht am meisten Spaß

BIBLIS.Die Rechenschaftsberichte des Vorsitzenden und des Zuchtwarts standen im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung. Eingeladen hatte der Geflügelzuchtverein (GZV) 1903 Biblis. 30 der aktuell 114 eingetragenen Mitglieder hatten den Weg in ihr Vereinslokal gefunden, um den Ausführungen von Hans Georg Müller und Hans Werner Heuser zuzuhören. Anschließend diskutierten die Züchter ausführlich über die alljährliche Lokalschau als absolutes Highlight im Vereinsleben.

Müller, der nach eigenem Bekunden in sein letztes Vereinsjahr als Vorsitzender des GZV geht, ließ in seinem Rechenschaftsbericht die Höhepunkte des gesellschaftlichen Vereinslebens und die in 2018 aufgerufenen Themen der Rassegeflügelzucht Revue passieren. Vor allem bedauerte er, dass im Vorjahr die Beteiligung am Kinderfrühlingsfest wegen eisiger Kälte ausfallen musste. Spaß gemacht hatte dagegen der Vereinsausflug nach Rheinhessen. Die im November ausgerichtete Lokalschau in der Riedhalle bezeichnete der Chef der Geflügelzüchter als „Schau, die keinen Vergleich in der näheren und weiteren Umgebung zu scheuen braucht“. Nach den pointierten Ausführungen von Rechner Wolfram Kissel, der einmal mehr die wichtigesten Einnahmen und Ausgaben eines gesunden und finanzkräftigen Vereins gegenüberstellen konnte, ging Zuchtwart Hans Werner Heuser in seinem Jahresrückblick ausführlich auf die „Ausstellungsfähigkeit der bei der Lokalschau in Biblis vorgestellten Tiere“ ein.

Heuser, Ehrenvorsitzender der Geflügelzüchter, forderte eine stärkere Eignungskontrolle der künftig präsentierten Tiere „im eigenen Interesse und im Interesse unseres Vereins“ von seinen Züchterkolleginnen und Kollegen. Übereinstimmend waren sich alle Anwesenden aber einig, dass die eigene Lokalschau eine Zuchtschau „auf höchstem Niveau“ sei. Dennoch soll es auch in 2019 kleinere Verbesserungen geben, um die Veranstaltung im kommenden Herbst zu optimieren.

Jugendarbeit im Blick

Weiter verbessert und ausgeweitet werden soll auch die Jugendarbeit, bei der Jugendwartin Antje Kaspar derzeit elf Jugendliche betreut und an die Rassegeflügelzucht heranführt. Mit dem Bericht der Kassenprüfer, der sich anschließenden Entlastung des Vereinsvorstandes und der Vorstellung des Haushaltsplans für das anstehende Geschäftsjahr ging eine harmonische Generalversammlung zu Ende.

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