Biblis

Freizeit Bibliser Kirchengemeinden laden Nachwuchs zum lehrreichen Nachmittag ein

Lustiges Spiel rund um einen Psalm

Biblis.Einen unterhaltsamen Nachmittag verbrachten die Kinder beim Ferienspielangebot der katholischen und evangelischen Kirchengemeinden in Biblis. Mit einem Bewegungsspiel lernten die Jungen und Mädchen den Psalm „Der Herr ist mein Hirte“ näher kennen. Hierfür hatten Silke Wetzel sowie Gemeindepädagogin Dorothee Engelhardt einen großen Spielplan in der evangelischen Kirche ausgelegt.

Dicke Kieselsteine dienten als Spielfiguren. Dann wurde gewürfelt: Endete ein Zug auf dem entsprechenden Feld, lasen die Kinder den Gedanken vor und spielten ein passendes Spiel. „Der Herr ist mein Hirte“ beispielsweise: Dazu gehörten Impulse wie: Was ist ein Hirte? Was macht er?

Hinweise gab das „Schaftransport-Spiel“: Die Kinder nahmen eine Decke mit Löchern zur Hand. Ein Ball symbolisierte ein Schaf, das zur nächsten Weide geführt werden sollte – und zwar ohne, dass es in eines der Löcher fällt. „Der Hirte passt auf das Schaf auf und zeigt ihm den richtigen Weg“, erklärte Dorothee Engelhardt. „Er führt mich zu frischem Wasser“, hieß es beim nächsten Feld. Dabei ging es darum, dass der Hirte auf die Tiere achtet, sie mit Wasser erfrischt und Kraft spendet. Symbolisch stand das Wasser dann für eine „Dusche mit warmen Worten“. Die Kinder duschten unter einem Strahl von Komplimenten, sagten den anderen etwas Schönes und erfrischten diese mit ihren guten Wünschen. Weitere Stichworte aus dem Psalm waren Straße, Tal und Stab. Die Kinder sollten Wasserballons mit ihren Stöcken durch eine kurvige Straße führen – wie der Hirte, der dafür sorgt, dass seine Schafe sich nicht verlaufen. Im „finsteren Tal“ wurde einem Spieler die Augen verbunden und die anderen führten diesen durch Kommandos durch ein Becherlabyrinth. Die Kinder lernten dabei, ihren Spielpartnern zu vertrauen.

Knifflige Aufgaben

Beim „Tisch“ ging es darum, dass der Hirte zum Gastgeber wird. Die Jungen und Mädchen versuchten sich nun im Tische decken der besonderen Art. Hierfür stapelten sie Plastikbecher und Teller zu einem hohen Turm aufeinander. „Oh nein, das war der Wind“, riefen Leo, Manuel, Joschua, Lilly und Annika einstimmig, als nach dem siebten Geschirr alles zusammenbrach.

Schließlich stand das Einschenken von Gutem auf dem Plan. Gott „bedient“ die Menschen, ist gut zu ihnen. Im Teamwork versuchten die Kinder nun, den Inhalt einer Flasche in einen Becher zu schütten, die Flasche durfte aber nur an Schnüren gehalten werden – eine knifflige Sache. Doch gemeinsam schafften sie es.

„Es ist jedes Jahr total schön hier bei den Ferienspielen, mir macht das immer viel Spaß“, lobte Joschua die Aktion. str

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