Biblis

Ferienspiele I Kinder dürfen Flammen löschen

Mit Wasser abgekühlt

Biblis.„Oh nein“, rief Tim, als er mit dem hydraulischen Rettungsspreizer den Plastikbecher zerdrückte. Eigentlich sollte er den mit Wasser gefüllten Becher mit den Zangen umfassen und durch einen kleinen Parcours heben. Beim zweiten Anlauf klappte das schon besser. Dieses Spiel gab es während der Ferienspiele bei der Freiwilligen Feuerwehr Biblis, die erneut gemeinsam mit dem örtlichen Deutschen Roten Kreuz für fünfeinhalb Stunden die Kinder beschäftige.

In diesem Jahr haben die beiden Vereine ihr Betreuungskonzept etwas verändert. Bisher fand alles auf dem Feuerwehrstützpunkt statt, und die Kinder durchliefen verschiedene Stationen, die von der Feuerwehr und dem Deutschen Roten Kreuz angeboten wurden. Diesmal jedoch teilten die beiden Rettungsdienste die Kinder in zwei Gruppen auf. Während die erste Gruppe bei der Feuerwehr in deren Stützpunkt blieb, ging es für die andere Gruppe zum DRK-Zentrum. Die Gruppen wechselten zur Halbzeit dann die Stützpunkte.

Badesachen mit dabei

Bei der Feuerwehr standen Spiele mit Wasser auf dem Programm. „Sehr beliebt ist natürlich unsere Wasserrutsche“, wusste da auch Patrick Kranz, Jugendwart der Feuerwehr. Die Kinder hatten ihre Badesachen mitgebracht. An der Wasserstation stand mehr toben und spielen an. Auch die Betreuer hatten ihre Badesachen dabei. Gemeinsam ging es ins kühle Nass.

Die anderen Stationen bei der Feuerwehr waren anspruchsvoller und brachten den Kindern verschiedene Gerätschaften näher. „Zuerst haben wir den Kindern aufgezeigt, was die Jugendfeuerwehr so macht, was in den Übungsstunden passiert, dass es Zeltlager gibt und wie die Freizeitbeschäftigungen bei uns aussehen“, erklärte Kranz.

Ganz nebenbei lernten die jungen Gäste an den verschiedenen Stationen im und um den Feuerwehrstützpunkt diesen auch näher kennen. Mal ging es um die Handhabung eines Wasserschlauches. Mit dessen Wasserdruck sollten die Kinder einen Ball um Hindernisse bewegen. Außerdem durften die Kinder Gasflammen löschen. Die Betreuer achteten hier auf die Sicherheit. „Die Kinder durften eine Uniform der Aktiven oder der Jugendfeuerwehr anziehen, und es wird ein Bild vor dem Feuerwehrauto gemacht“, erzählte Kranz. Das Bild wurde ausgedruckt und konnte zur Erinnerung mit nach Hause genommen werden. Natürlich durften die Kinder auch im Feuerwehrauto mitfahren. str

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