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Kinderbetreuung „Circus ZapZarap“ macht nach Ostern zum fünften Mal Station in Nordheim / Anmeldung ab 17. Januar

Mitmachzirkus öffnet in Ferien

Nordheim.„Wir feiern dieses Jahr ein kleines Jubiläum“, freute sich Claudia Kreider. Denn der Mitmachzirkus „Circus ZappZarap“ gastiert in den Osterferien zum fünften Mal in Nordheim. Dann werden aus 110 Kindern wieder kleine Akrobaten, Zauberer und Helden der Manege. Unterstützt wird das Projekt erneut von der evangelischen Kirchengemeinde Nordheim/Wattenheim und von zahlreichen Helfern. Anmeldungen sind ab Mittwoch, 17. Januar, möglich.

Premiere im Jahr 2010

„Ich hätte nie gedacht, dass ich den Mitmachzirkus auf so lange Zeit organisieren würde“, lächelt Kreider. Vor ein paar Jahren nahmen ihre Kinder an einem Mitmachzirkus in der Region teil. „Ich dachte damals: Wäre es nicht toll, wenn es so etwas auch bei uns im Ort geben würde.“ Daraufhin informierte sie sich und holte die evangelische Kirchengemeinde mit ins Boot. 2010 wurde zum ersten Mal das charakteristische Zirkuszelt in Nordheim aufgebaut. Seitdem gastiert der Mitmachzirkus alle zwei Jahre.

Am schwierigsten und herausforderndsten war es natürlich, den Mitmachzirkus zum ersten Mal zu organisieren. Inzwischen kann Kreider auf Erfahrungen, Listen, Organisations- und Planungsabläufe zurückgreifen. Gleiches gilt für die Suche nach Helfern. „Meine Helferliste ist bereits voll“, jubelt sie. Alte und neue Helfer haben sich gemeldet und wieder zwei neue Jung-Teams. Das seien Jugendliche, die zu alt für die Teilnahme sind, aber ehrenamtlich die Kinder unterstützen möchten.

Gemeinsam mit Erwachsenen leiten die Nachwuchshelfer die Workshopgruppen für die Kinder. „21 Leute stehen auf meiner Liste, die sich um das Einstudieren der Attraktionen kümmern.

Zehn Helfer werden sich um die Zubereitung des Essens kümmern“, erklärt Kreider. Denn der Mitmachzirkus ist ein Ganztagesangebot mit Mittagessen. „Beim Zeltaufbau kann ich seit zehn Jahren auf das gleiche bewährte Team zurückgreifen. Es kommen zwar immer mal wieder neue Männer dazu, doch der Hauptkern blieb gleich“, lobt Kreider. Das große Zirkuszelt, in das 350 Zuschauer passen, wird an Ostermontag von gut 20 Männern unter fachmännischer Einweisung von zwei Zirkusleuten auf dem Platz hinter dem Alten Rathaus aufgebaut. Die Erfahrung zeigt, dass dies gut sechs Stunden dauern kann. Die Gemeinde sperrt diesen Straßenabschnitt zur Sicherheit der Kinder während der Zirkustage ab.

Zwei Workshops pro Kind

Geprobt wird im Zirkuszelt, in der Sporthalle, im Pfarrhof und Sälchen oder auf der Straße, je nach Wetterlage. Den Kindern werden am ersten Tag zehn Darbietungsmöglichkeiten vorgestellt. Die Jungen und Mädchen können alles ausprobieren. Dann wählen sie zwei dieser Workshops aus. Hier stehen Attraktionen wie Feuerakrobatik, Einradzirkus, Clowns, Jonglage, Trapezvorführungen, Trampolinakrobatik oder auch Kugellaufen auf dem Plan. Ein Workshop findet vormittags statt, einer nachmittags. Die Betreuer werden hierfür geschult. Am Samstag finden zwei Zirkusvorstellungen statt.

Insgesamt können 110 Kinder in der Manege auftreten. „Die Plätze sind immer schnell vergeben“, so Kreider. Zu Schulbeginn werden die Anmeldungen in den Grundschulen verteilt. Die Flyer können ab Mittwoch, 17. Januar, auch direkt bei Claudia Kreider abgeholt werden.

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