Biblis

MGV Liederkranz „Bollwerk“ und „Zwoa Spitzbuam“ sorgen am Pfingstwochenende für gute Laune / Viele Helfer im Einsatz

Musik beim Waldfest gefällt Besuchern

Archivartikel

Biblis.„Man sieht, das neue Musik-Konzept geht auf: Der Sonntag ist super gut besucht“, freute sich Manfred Gaspar, Vorsitzender beim MGV Liederkranz Biblis. Die Vereinsfamilie lud wieder über Pfingsten zwei Tage zum traditionellen Waldfest, das zum 52. Mal auf der gut erreichbaren Lichtung im Bibliser Wald stattfand. Im vergangenen Jahr wechselte der Verein die Bands, die an zwei Tagen Live-Musik anboten. Erneut war somit sonntags „Bollwerk“ zu hören und montags die „Zwoa Spitzbuam“.

Bei schönem Wetter strömten an Pfingstsonntag schon ab mittags zahlreiche Besucher in den Wald zum Liederkranz-Fest. „Es ist richtig was los für den Sonntag“, strahlte Gaspar. Denn erfahrungsgemäß sei meist der Pfingstmontag der Tag mit den meisten Besuchern.

Geschmack getroffen

„Um dies zu ändern und den Sonntag zu stärken, haben wir im vergangenen Jahr eine musikalische Veränderung vorgenommen“, erklärte Gaspar. Die neuen Gruppen kamen gut an und wurden für dieses Jahr erneut verpflichtet. Vor allem der Sonntag konnte durch das Musikangebot mit der bekannten Formation „Bollwerk“ samt Frontfrau Barbara Boll aufgewertet werden, was man auch an der Gästeanzahl schnell sehen konnte.

„Natürlich spielt auch das Wetter mit, der Sonntag sieht laut Wetterbericht sonniger aus als der Montag“, wusste Gaspar. Wichtig sei ihm immer nur, dass es keinen Regen gibt, bisschen kühler sei kein Problem, da kämen die Besucher trotzdem.

Das beliebte Waldfest, an dem schön gefeiert werden kann, ist hinter den Kulissen natürlich eine logistische, organisatorische und arbeitsreiche Herausforderung für den Verein. Der Platz muss zuvor in Arbeitseinsätzen hergerichtet werden, dann der Auf- und Abbau der Bühne, der Bewirtungshäuschen, der Sitzgelegenheiten. Hinzu kommt, dass der Verein auch das Essen komplett selbst vor Ort zubereitet. Eingespielte Teams stehen in der Küche und an den anderen Bewirtungsstationen bereit. „Wir haben viele Helfer, vor allem aus den Reihen der passiven Mitglieder“, betonte Gaspar. Dafür sei er sehr dankbar. Ohne diese ehrenamtliche Unterstützung sei das Waldfest nicht durchführbar, allein die Aktiven könnten dieses nicht stemmen. „Einen großen Anteil an der Mobilisierung von Helfern hat hier zudem unser stellvertretender Vorsitzender Klaus Maltry“, lobte Gaspar. Er empfand es als phänomenal, dass die fördernden Mitglieder eine solche enge Bindung zum Verein verspüren und diesen dermaßen unterstützten, dies gebe es nicht oft in Vereinen. Die Liederkranz-Familie packe gemeinsam an. Dies brachte Manfred Gaspar auch bei der Eröffnung des Waldfestes zum Ausdruck.

Bei der Eröffnung des Festes am ersten Tag fiel ungeplant aber leider der Bieranstich aus, da das Fass nicht geliefert worden war. Doch auch so konnten die Gäste viele schöne, sonnige und warme Stunden im Wald verbringen. Neben den kulinarischen Leckereien gab es in diesem Jahr sogar Biwwelser Gurken, die von der Familie Hundeck gespendet wurden.

Vanessa Linn von der Theater AG Kleiner Bär und Company Biblis bot Kinderschminken an. Sonntags sorgte die Gruppe „Bollwerk“ mit Barbara Boll, Patrick Embach und Matthias Klöpsch für gute Laune und Wohlfühlatmosphäre. Sie brachten genau die richtige Mischung an Musik zu Gehör. Wer wollte, konnte auf der Tanzfläche tanzen, die meisten folgten der Musik von ihren Plätzen aus, manche sangen oder klatschten mit. Für andere war es angenehme Musik im Hintergrund, bei der man sich noch gut unterhalten konnte.

Am zweiten Tag, an Pfingstmontag, ging es schon zum Frühschoppen in den Wald, als Spezialität gab es das beliebte Wellfleisch frisch aus dem Kessel. Diesmal spielte das Duo „Zwoa Spitzbuam“ und sorgte für Stimmung, das Wetter war unbeständiger als einen Tag zuvor. Doch dies hielt die Besucher nicht davon ab, zum Liederkranz-Waldfest zu pilgern und dort gemütliche Stunden bei gutem Essen und guter Unterhaltung zu verbringen.

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