Biblis

Aktion Bücherei in Biblis gestaltet spannenden Nachmittag / Hörspielreihe feiert 40. Geburtstag

Nachwuchs-Detektive auf den Spuren der drei Fragezeichen

Biblis.Bob Andrews: „Vielleicht war er hohl?“ – Justus Jonas: „Wer? Der Stock oder der alte Mann?“, so lautet ein Wortwechsel aus den erfolgreichen Geschichten von „Die drei Fragezeichen“, die in diesem Jahr ihren 40. Geburtstag als Hörspielversion feiern. Die katholische öffentliche Bücherei Biblis veranstaltet dazu einen „Drei Fragezeichen Jubiläumsnachmittag“, bei dem sich 15 Kinder ihren eigenen Detektivausweis erarbeiten konnten.

Aufgeregt kamen die jungen Nachwuchs-Spürnasen in der Bücherei an, wo sie von den ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen um Leiterin Ulrike Schmitzer begrüßt wurden. Kollegin Sabrina Mohr nahm die Kinder zuerst mit in die Bücherei, wo sie aus einem der Abenteuer-Bücher vorlas. „Nun müsst ihr gut aufpassen, denn später gibt es ein Quiz zu dieser Passage“, verrieten die Mitarbeiterinnen den Kindern. Schließlich ging es darum, den drei Detektiven Justus Jonas, Peter Shaw und Bob Andrews nachzueifern.

Auf dem Quizzettel standen Fragen wie „Wo ist der Zugang zur Zentrale der drei Fragezeichen: hinter dem Kühlschrank, dem Kleiderschrank oder der Eisentür“. Was macht die drei Detektive in der Geschichte stutzig und welcher Detektiv ist verschwunden? Kreuzten die Kinder die richtigen Antworten an, konnten sie so das Lösungswort bestimmen.

Mit diesem ging es weiter in den nächsten Raum, dort warteten drei Stationen auf die Jungen und Mädchen. „Hier lernen sie einiges zur Spurensicherung und nehmen Fingerabdrücke von Gläsern“, erzählte Ulrike Schmitzer. Wie ihre Vorbilder machten sich die Kinder daran, die Fingerabdrücke mit besonderem Puder und Pinseln sichtbar zu machen. Dann galt es, eine Geheimschrift zu entziffern. Denn nur so gab es den Tipp, wie sich eine Schatzkiste öffnen lässt. Als Lohn für so viel Denksport fanden die Kinder Gummibärchen zur Stärkung in der Schatzkiste.

Tipps helfen weiter

Nun ging es an die letzte Aufgabe unter dem Motto „Erkennungsdienst“. Den Nachwuchs-Detektiven lagen mehrere Gesichter von Menschen vor, jetzt sollten sie den wahren „Täter“ durch bestimmte Beschreibungen herausfiltern. Um diese Tipps zu bekommen, mussten sie jedoch wieder einige Rätsel lösen. Mal ging es darum, ein Puzzle zu legen, mal musste mit dem Bleistift nach dem eingedrückten Wort auf Papier gesucht werden. Hinweise wie „Der Täter trägt eine Brille“, „ist blond“ oder „hat keinen Bart“ sorgten dafür, dass immer mehr Personen ausgeschlossen werden konnte.

Nach diesen Prüfungen hatten die Kinder sich ihren Detektivausweis tatsächlich verdient. Hierfür gab es Vorlagen zum Basteln, und auf alle Ausweise kam noch ein Bild. „Am Ende hören wir noch ein wenig in das Hörspiel des Buches hinein, aus dem ich vorhin eine halbe Stunde gelesen haben“, sagte Sabrina Mohr und freute sich über so viele Nachwuchs-Spürnasen, die reichlich Spaß an der spannenden „Die drei Fragezeichen“-Aktion in der Bücherei hatten. str

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