Biblis

Sport Jugendförderverein BiNoWa wünscht sich Unterstützung von engagierten Eltern

Nachwuchsfußballer am Start

Archivartikel

Biblis.Mit einem großen Vereinstag verabschiedete sich der Jugendförderverein (JFV) BiNoWa in die Sommerpause. Zuvor kamen alle Nachwuchskicker im Pfaffenau-Stadion zusammen, um sich mit ihren neuen Mannschaften für die kommende Saison zu präsentieren. Die neuen Trainer wurden vorgestellt, es gab Testspiele und fussballerische Mitmachaktionen. Ebenso erläuterte der JFV die neue Spielform „FUNino“, nach der die jüngeren Kinder ab nächster Saison trainiert werden.

Michael Seibert und Franz Rettig, die an der Vorstandsspitze der JFV stehen, freuten sich über jede Menge Zuschauer am Spielfeldrand, die vor allem ihre Sprösslinge bejubelten. So wurde aus einem Vereins-Fußballtag schnell ein geselliges, sportliches Fest für die ganze Familie. Da auch die Neulinge mit ihren Eltern aus dem Bambinibereich/G-Jugend da waren, erklärte Michael Seibert den Besuchern kurz, wie der JFV aufgestellt ist. „Die Kinder sind nicht Mitglied bei uns, sondern Mitglied in ihren Stammvereinen.“ Natürlich wäre es toll, wenn engagierte Eltern den JFV mit einer Mitgliedschaft unterstützen würden.

Gefragte Spieler

Beim JFV wird der Nachwuchs aus den Fußballvereinen FV Biblis, SG Nordheim/Wattenheim und FC Alemannia Groß-Rohrheim ausgebildet. Die Kinder können hier ihre Fußballschuhe von den Bambini bis hin zur A-Jugend schnüren. „Die von uns ausgebildeten Spieler sollen dann von der A-Jugend in den Seniorenbereich ihrer Stammvereine wechseln und dort spielerisch tätig werden“, sagte Seibert. Leider sehe die Realität nicht ganz so rosig aus. Zum einen lichten sich die Mannschaftsreihen im höheren Jugendsektor. Anderseits gebe es sehr aggressive Abwerbungen der Spieler durch auswärtige Vereine.

Beim Vereinstag ging es dagegen harmonisch und voller Spaß zu. Die Zuschauer erfreuten sich etwa an einem kleinen G-Jugend-Turnier: Die G-Jugend vom JFV sowie die Kita-Kinder der Einrichtungen Sonnenschein, Pusteblume und Glückskäfer traten hier gegeneinander an. Im Anschluss folgten die Vorstellungen der Teams für die Saison 2019/2020, nebst den Informationen zum Trainingsbeginn. Ebenso wurden eine Koordinations- und Technikschulung für Spieler sowie ein Athletik- und Torwarttraining gezeigt. An diesen können die Spieler während der Saison freiwillig teilnehmen und ihre Fähigkeiten verbessern. „Außerdem stellen wir die neue Spielform FUNino vor, die in zwei Jahren für die F- und D- Jugend verpflichtend wird“, berichtete Franz Rettig. Daher wolle man ab kommender Saison schon mit den Jüngsten diese Spielform trainieren.

Öfter auf dem Spielfeld

Gespielt wird „FUNino“ auf einem Kleinfeld etwa 32 mal 25 Meter, an dessen Enden jeweils zwei Kleintore stehen. Zwei Dreierteams treten gegeneinander an. Bälle in die Tore können nur innerhalb der markierten sechs Meter Torschusszone geschossen werden. Nach einem Tor erfolgt die Auswechslung von Spielern. So kommen alle mal dran. Für die Kinder bedeute das durchaus mehr Bewegung und auch mehr Kontakte mit dem Ball, so dass deren Spielkompetenz gefördert werde.

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