Biblis

Tennisclub Vorstand sieht Mannschaften gut aufgestellt / Nur bei der Jugend fehlt Unterstützung

Neue Spieler verstärken die Teams auf dem Platz

Archivartikel

Biblis.Seit Mitte April trainieren die Tennisspieler des Bibliser Tennisclubs (TCB) schon wieder auf den Plätzen im Freien. Der TC musste sich allerdings wie viele andere Vereine gedulden, weil das Wetter lange Zeit nicht mitgespielt hat. Trainer Sascha Schnöller und Vorstandsmitglied Raphael Bednorz, der für den Sportbereich zuständig ist, gaben eine optimistische Einschätzung der Medenrunde ab, die am Wochenende begonnen hat.

Die erste Herrenmannschaft habe „gute Chancen in der Bezirksliga A, zumindest müssten sie den Klassenerhalt schaffen“, prognostizierte Bednorz. Neu im Team ist Spieler Oliver Luck, der bisher beim Team des Sportparks Heppenheim gespielt hat. Er ist Tennis- und Fitnesstrainer, stehe aber nicht jeden Spieltag zur Verfügung. Bednorz freut sich über motivierte Spieler, die gerne auch außerhalb des Trainings spielen. Schnöller sieht es etwas differenzierter als Bednorz. In der Gruppe spielen ein Absteiger und zwei sehr starke Teams, die bisher immer um die beiden ersten Plätze gekämpft haben. So einfach werde es also nicht.

Damen müssen punkten

Die Herren 30 hingegen hatten viele Verletzungen während der Wintermonate sowie Pech bei der Auslosung ihrer Gruppe. „Es sind zwei Wiesbadener Teams dabei, die es in sich haben. Hier wird es wahrscheinlich schwer werden, den Klassenerhalt zu schaffen“, meinte der Trainer. Allerdings gebe es auch hier neue Spieler. Thomas Herrmann und Sebastian Kühn werden in dieser Runde mit auf dem Platz stehen.

Die Damen eins haben einen neuen Leistungstrainer, der Schnöller viel Arbeit abnehme: Stefan Hofmann war bisher Bezirkstrainer in Darmstadt. „Ich hoffe, dass die Damen noch vor der Sommerpause die Punkte sammeln, die gebraucht werden, um die Klasse zu halten“, erklärte Schnöller.

Weniger ist derzeit im männlichen Jugendbereich los. Die Klassen U 14 und U 16 müssten ausfallen, weil es nicht genügend Teammitglieder gebe. „Dafür haben wir eine U 18 gemeldet, in der jetzt Jugendliche von 13 und 14 Jahren spielen“, berichtete Bednorz. Diese laufe erst einmal für ein Probejahr, am Ende werde Bilanz gezogen. Die Spieler der U 18 verstärken auch die Mannschaft der Herren zwei.

„Wir mussten das zweite Herrenteam mit den jungen Spielern auffüllen, weil es nicht so viele waren. Für die Jungs ist es gut, weil sie sich so an die Spielweise bei den Herren gewöhnen. Vom spielerischen Können sind sie alle soweit“, meinte Sascha Schnöller.

Um die Seniorenteams ist beiden nicht bange. Sie wissen, dass die Routiniers ihre Spiele mit viel Spaß absolvieren und ihr Bestes geben. Was aber nicht heiße, dass es bei den Senioren weniger ehrgeizig zugehe. In der Sommerpause sind wieder Trainingscamps geplant, um die Spieler fit zu halten, wenn es danach in der Medenrunde weitergehe. „Wenn es klappt, würden wir auch gerne im Leistungsbereich in verschiedenen Altersklassen Turniere abhalten, wenn der Zuspruch da ist“, sagte Trainer Schnöller. cid

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