Biblis

Ortsbeirat Pächter erhält grünes Licht

Neuer Biergarten in Nordheim

Archivartikel

Nordheim.Es wird einen Biergarten auf dem Gelände des Hochzeitswalds in Nordheim geben. Das teilte Bürgermeister Felix Kusicka dem Ortsbeirat mit. Der Pächter der Sportheim-Gaststätte hatte deswegen bei der Gemeinde angefragt. Er darf nun ein Gelände von 15 auf 15 Meter nutzen, die Kosten für das Herrichten wird er selbst tragen. Der Pächter wird einen Zaun aufstellen. „Das war der ausschlaggebende Punkt für uns, damit sich die Wiese nicht komplett in eine Hundetoilette verwandelt“, so Kusicka.

Gedenkstätte für Kriegsopfer

Ein weiteres Thema war der Friedhof. Dort soll die Gedenkstätte für die Kriegsopfer umgestaltet werden. „Wir sind mit dem Regierungspräsidium in Verhandlung“, sagte der Bürgermeister. Es soll geklärt werden, ob eine Umgestaltung überhaupt möglich ist, weil es eine „offizielle“ Gedenkstätte ist. Möglicherweise kann eine Förderung in Anspruch genommen werden.

Bei den Rasengräbern ist keine Doppelbelegung in der Tiefe möglich. „Wenn ein Ehepaar nebeneinander in Särgen bestattet werden möchte, muss es zwei benachbarte Gräber mieten. Allerdings dürfen bis zu vier Urnen in einem Rasengrab bestattet werden“, berichtete Kusicka. Die Gestaltung der Baumgräber soll ebenfalls geändert werden. Hier wartet die Gemeinde noch auf Vorschläge des Ortsbeirats, was dort gepflanzt werden soll.

Für die Aufbereitung des Hartplatzes stehen im Haushalt 30 000 Euro zur Verfügung. Die Gemeinde will mit der SG BiNoWa über die Beleuchtung sprechen. Im Winter kommen weniger Spieler zum Training auf den Hartplatz, weil die Verletzungsgefahr dort größer ist. Der Plan sieht vor, zwei der Masten umzudrehen und den Rasenplatz zu beleuchten. „Mal sehen, wie weit wir mit dem Licht kommen“, überlegte der Bürgermeister.

Der Abschlagsgraben für die Entwässerung des Überlaufbauwerks sei fast verschwunden. „Nicht nur, dass er versandet ist, größtenteils hat ihn die Landwirtschaft vereinnahmt, was so nicht geht. Ende September, werden wir den Graben wieder ausbaggern“, betonte Kusicka.

Noch Kosten ermitteln

Dann folgte eine Diskussion über den Weg von der Steinstraße bis zur Schule. Er könnte planiert werden, aber nicht, wenn er dann von Autos genutzt werde, die dort nichts zu suchen hätten. So würden immer wieder Schulkinder auf dieser Seite abgesetzt. In die Mitte des Weges könnte ein Pfosten gesetzt werden. „Wir schauen uns das noch einmal genau an. Es fehlen ja die Kosten für die Straßenlampen von EWR. Wir werden den Punkt wieder einbringen“, so der Bürgermeister. cid

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