Biblis

Ortsbeirat Zustimmung für Etatentwurf 2020

Neuer Blitzer in Wattenheim

Wattenheim.Der Wattenheimer Ortsbeirat sprach über die im Bibliser Haushalts eingestellten Ausgaben für den Ortsteil. Bürgermeister Felix Kusicka nahm nicht an der Sitzung teil. Bettina Cornelius vom Ordnungsamt war Ansprechpartnerin für die Fragen und führte darüber hinaus noch das Protokoll. Der designierte Bürgermeister Volker Scheib war ebenfalls anwesend.

Für das Leasing eines Radarmessgeräts in Wattenheim sind für 2020 rund 66 000 Euro eingestellt, die jedes Jahr fällig werden. Die neue Blitzanlage soll vor dem Anwesen in der Rheinstraße 38 stehen. Es soll eine niedrige Säule werden. Bisher ist es so, dass es eine Firma gibt, von der sowohl das Fahrzeug als auch Soft- und Hardware für die Verkehrsüberwachung gemietet werden. Die Messbeamten stellt die Gemeinde, erläuterte Bettina Cornelius. Überprüft werden auch die Nachbargemeinde Groß-Rohrheim und ein Teil des Jägersburger Walds.

Probleme bei Kontrollen

Sie berichtete auch von den Schwierigkeiten, die eine groß angelegte Lkw-Kontrolle mit sich bringt. „Wir haben nur eine Möglichkeit, die Lkw von der Straße runterzuholen: am Wattenheimer Friedhof. Das geht dann etwa ein bis zwei Stunden gut, danach hat sich das bei den Fahrern per Funk herumgesprochen, so dass wir keinen mehr anhalten, der nicht dort fahren darf.“ Für so eine Großkontrolle seien viele Beamte im Einsatz. Vor dem Friedhof haben maximal drei Laster Platz.

Nachfragen kamen unter anderen noch von Dieter Kern (SPD) zu den 38 000 Euro, die für die neue Beregnungsanlage auf dem Sportplatz veranschlagt sind. „Wir haben ja bereits die Rohre unter dem Rasen verlegt. Jetzt fehlt noch die Hauptzuleitung. Wenn man sich die Summe anschaut, meint man, die Rohre müssen alle wieder rausgerissen werden“, erklärte er spöttisch. Bettina Cornelius will nun prüfen, was genau in der Summe enthalten ist. Die Empfehlung für den Haushalt war einstimmig.

Sigrid Ambros (CDU) berichtete, dass in der St.-Christophorus-Straße das Messgerät mit den Smileys steht, aber nicht funktioniert. Der Akku habe wohl schlapp gemacht, so Cornelius. „Bei guter Witterung halten die Akkus rund fünf Tage. Bei schlechtem Wetter müssen wir erst noch Erfahrungswerte sammeln.“

Bianka Muhs (SPD) fragte, was aus der Geschichte mit den Papptafeln für den Hundekot geworden ist. Cornelius antwortete, dass die Verwaltung in dieser Sache mit Nachbarkommunen gesprochen habe, die bereits Papiertüten oder Papptafeln nutzten. „Die rudern wieder zurück. Denn die Tafeln sind eigentlich kleine Kartons und werden von den Hundebesitzern nicht angenommen, weil man damit den Hundekot nur schlecht aufnehmen kann“, erzählte sie. Deshalb sind jetzt für Biblis ökologisch abbaubare Plastiktüten im Gespräch. cid

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