Biblis

Ortspolizei Vorschlag des Bürgermeisters fällt durch

Ordnungsamtmuss warten

Biblis.Die neue Stelle für die kommunale Polizei stand in der Bibliser Gemeindevertretung noch einmal zur Diskussion. Die Stelle würde zu 70 Prozent von Biblis und zu 30 Prozent von Groß-Rohrheim finanziert, da beide einen gemeinsamen Ordnungsamtsbezirk haben. Bürgermeister Volker Scheib warb erneut um Zustimmung. „Gerade im letzten halben Jahr hatten wir viele Meldungen von Bürgern, die die Zustände am Rheinufer, den Badeseen in Wattenheim und Groß-Rohrheim und das Parken der Logistiker beklagten. Dem müssen wir begegnen, und dafür brauchen wir das Personal.“ Trotzdem konnte er nicht überzeugen, die Gemeindevertreter wollen den Punkt losgelöst vom Haushalt entscheiden. Die Mehrheit lehnte den Antrag ab, bei jeweils zwei Ja-Stimmen von SPD und FLB.

Wald macht Biblis Sorgen

Einstimmig gaben die Parlamentarier grünes Licht für die Anträge zum Startschuss Helfrichsgärtel IV, zur Barrierefreiheit, zur Photovoltaik und zum Friedhofskonzept. Auch der Waldwirtschaftsplan erhielt Zustimmung, wobei der Bauausschussvorsitzende Dirk Müller noch anmerkte, dass der Bibliser Wald längst nicht so bewirtschaftet werden könne, wie die Gemeinde das gerne wolle. „Zum einen liegt noch Munition aus dem Zweiten Weltkrieg in einigen Teilen des Waldes, zum anderen haben wir viele Pappelbestände, die wenig einbringen“, fasste er zusammen.

Der Bürgermeister hatte noch verschiedene Mitteilungen zu machen. Es gibt in Sachen Windelcontainer neue Vorschläge, die in einer der nächsten Sitzungen unterbreitet werden. Biblis möchte sich an der Aktion „100 Bäume“ beteiligen und an den „Stolpersteinen“.

Bedarf bei Kinderbetreuung

Es gibt bis Ende Januar Bedarf für eine neue Kindergartengruppe und für acht neue Krippenplätze. Das wird Scheib mit den Kita-Leiterinnen besprechen. Auf dem Bibliser Friedhof sind neue Rasengräber und eine Blühwiese als Grabstätte angelegt worden. Die Vorsitzende der Gemeindevertretung, Rita Schramm, verkündete, dass wegen Corona in diesem Jahr der traditionelle Umtrunk nach der letzten Sitzung im Dezember ausfällt. cid

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