Biblis

Reiten 82 Teilnehmer bei Wettkämpfen des Reit- und Fahrvereins / Prüfungen im Springreiten und in der Dressur

Ponymeister in Biblis gekürt

Archivartikel

Biblis.Der Reit- und Fahrverein Biblis war zum zweiten Mal in Folge der Ausrichter der 33. Süddeutschen Ponymeisterschaften. Die Veranstaltung, die auf eine Initiative der Dressurreiterlegende Reiner Klimke – sechsfacher Olympiasieger und sechsfacher Weltmeister – zurückgeht, gibt Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, den Ponysport kennenzulernen und Fähigkeiten zu erwerben, die sie für eine erfolgreiche reiterliche Laufbahn benötigen.

In Biblis fanden neun Meisterschaftsprüfungen statt, darunter Springprüfungen bis zur Klasse M* und Dressurprüfungen bis zur Klasse L** Kür. Dazu wurden Rahmenprüfungen von der Führzügelklasse bis zu Klasse L im Springen und der Dressur abgenommen.

Insgesamt hatten sich zu den Meisterschaftsprüfungen 82 jugendliche Reiter mit 94 Ponys gemeldet. 391 Nennungen waren zu den Rahmenprüfungen bei Meldestellenleiterin Anja Weiß eingegangen. Die jungen Reiter kamen aus sieben Landeskadern – Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen und Thüringen. Sie kämpften auch um die besten Plätze bei den Mannschaftswettbewerben in der Dressur und im Springen.

„Es ist super gelaufen“, schwärmte Vereinschef Martin Peters von einer mehr als gelungenen Veranstaltung. Gemeinsam mit Matthias Wetzel übernahm er die Turnierleitung. Als Parcourschef sorgte Tobias Hein für faire, sportliche Bedingungen. Zuschauer und Sportler wurden von Stadionsprecherin Britta Heger informiert. Dazu waren etwa 100 Helfer an den drei Turniertagen im Schichtdienst im Einsatz.

Dem Fachpublikum wurde neben sportlichen Höchstleistungen allerhand geboten. In der Dressurprüfung Klasse L** beklatschten sie Jana Lang, die mit ihren Ponys „Cyrill Bay“ und „Nur für dich“ den ersten und zweiten Platz belegte. Auf den dritten Rang kam Diana De Meo auf „Charly Brown“, die für Hessen an den Start ging. Auch beim hochklassigen Springen der Klasse M* mit Stechen schlugen sich die hessischen Vertreter mehr als achtbar. Hinter Anika Ott aus Baden-Württemberg belegte Sarah Gruber auf ihren Ponys „Naschko“ und „Kanses“ die nachfolgenden Plätze. Am Ende wurde die Hessische Mannschaft II im Springen Erster und belegte in der Dressur hinter Bayern II den zweiten Platz.

Länderabend zum Abschluss

Nach so viel sportlichen Höhepunkte war es der gemeinsam gefeierte Länderabend, der der Veranstaltung die Krone aufsetzte. Dazu hat der RuF die zweckmäßige Reithalle in eine Eventhalle verwandelt. Im Beisein des Bürgermeisters Felix Kusicka, der Vorsitzenden der Gemeindevertretung, Rita Schramm, und des Kreisbeigeordneten Karsten Krug marschierten die Mannschaften mit ihren Trainern ein. Viele in Tracht und mit ihrer Landesfahne.

Neben dem Abendessen standen zum Abschluss „Spiel, Spaß und Fun“, wie es Peters nannte, auf dem Programm. Neben zwei Spielrunden, bei denen die Eltern eingebunden waren, schwangen die als Römer gekleideten Trainer ihre „Peitschen“ über ihren Troikapferden. Im Vierergespann von kraftvollen Jugendlichen gezogen, ging die wilde Fahrt durch die Halle. Von Klatschen, Johlen, Pfiffen und Anfeuerungsrufen begleitet, legten sich die menschlichen Pferdchen mächtig ins Zeug. Am Ende war nicht nur LK-Beauftragter Peter Illert begeistert, auch die Teilnehmer zollten dem Verein ihren Respekt.

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