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Feier Feuerwehr und SG NoWa halten gemeinsam die Kirchweih-Tradition in Wattenheim hoch / Vier Festtage im Ortsteil

Premiere für Kerwevadder

Archivartikel

WattenHeim.In diesem Jahr gibt es sie wieder: den Kerwevadder, die Kerweborsch und den Kerwekranz in Wattenheim. Außerdem warten noch weitere attraktive Veränderungen auf die Besucher des Kirchweihfestes. Das Organisationsteam der beiden verantwortlichen Vereine, der Freiwilligen Feuerwehr (FFW) sowie der SG NoWa, haben ihre Angebote optimiert. So kommt neben das Feuerwehrgerätehaus ein SG NoWA Partyzelt. Statt Live-Musik legt ein DJ auf. Wie gehabt bleibt der Tag der offenen Tür der FFW am Kerwesonntag. Der Kerwemontag wird von der SG NoWa betreut. Gefeiert wird die Kerwe in Wattenheim vier Tage lang, von Freitag, 23. August, bis Montag, 26. August.

Bisher wurde kräftig im Feuerwehrgerätehaus gegessen und gefeiert. Wer wollte, konnte zweimal abends ins angrenzende Sportheim und dort Party machen. Außerdem gab es seitlich zum Feuerwehrstützpunkt eine Bühne mit Live-Musik.

„In diesem Jahr kommt die SG NoWa raus aus dem Sportheim und rückt neben die Feuerwehr“, so SG NoWa- Vorsitzender Joachim Bormuth. Damit soll ein kleines Kerwedorf entstehen. Das Zelt wird etwa dort stehen, wo bisher die Live-Musik gespielt hat. Eine Band tritt dieses Mal nicht auf. Stattdessen wird es am Freitag und Samstag ab 20 Uhr DJ-Musik aus dem Partyzelt geben. „Los geht es natürlich mit unserem beliebten Kotelett-Essen am Freitagabend“, erläuterte Boris Morew, Vorsitzender des Feuerwehr-Vereins.

Für die Floriansjünger wird die Kerwe wieder ein arbeitsreiches Wochenende. Zahlreiche Helfer sorgen dafür, dass es sich die Besucher drei Tage lang im Feuerwehrgerätehaus sowie im Biergarten davor gutgehen lassen können. „Bereits am Freitagabend öffnet das SG-Partyzelt“, so Dirk Nauerz von der Feuerwehr. Ähnlich sieht das Programm am Samstag aus. Die Feuerwehr lockt zum Abendessen mit Schnitzel und verschiedenen Soßen zu sich, und DJ Mike beginnt im Partyzelt später mit seinem musikalischen Angebot. Durch die räumliche Nähe können die Gäste entweder bei der Feuerwehr sitzen bleiben und von dort aus der Musik folgen oder eben ein paar Schritte weiter ins Zelt gehen.

Am Kerwesonntag steht die Feuerwehr im Mittelpunkt. Bei ihr findet erneut ein „Tag der offenen Tür“ statt, der mit einem Frühschoppen beginnt. Vermutlich schaut an diesem Tag auch ein befreundeter Fanfarenzug für ein Platzkonzert vorbei. Ab 12 Uhr bietet die Feuerwehr Mittagstisch mit Zwiebelrostbraten und Gyros an.

Zusätzlich gibt es auch eine Salatbar. An allen Tagen können Besucher zudem Brat-, Currywurst und Pommes bestellen. Der Kaffee und Kuchenverkauf findet wieder nach dem Mittagessen in der barrierefreien Fahrzeughalle statt. „Voraussichtlich gibt es auch eine Vorführung des Feuerwehrnachwuchses am Sonntag“, so Boris Morew.

Sonntags wird von der SG NoWa kein Programm geboten, dafür sind diese am Kerwemontag allein aktiv. „Wir haben sogar einen Kerwevadder gefunden“, freute sich Joachim Bormuth. Diese Aufgabe übernimmt Klaus Ruppert, der am Montagvormittag auf der Leiter stehen und eine Rede halten wird. Der Gernsheimer spielt in der AH mit und gehört seit einigen Jahren der Mundart-Theatergruppe der SG NoWa an. Die Kerwerede wurde jedoch von Simone Geschwind geschrieben, die einige Anekdoten aus dem Ort zusammengetragen hat.

Mitglieder binden Kranz

Der Kerwekranz wird von den Vereinsmitgliedern Petra Höfig und Christel Bedford gebunden. „Um die Schausteller für die Kerwetage kümmerte sich ebenfalls die SG, hier ist Armin Tremmel federführend“, ergänzte Joachim Bormuth.

Er freute sich zudem, dass junge Leute aus dem Verein auf ihn zugekommen seien, um die Kerwetradition zu unterstützen und sich als Borsch anboten und nach weiteren Mitstreitern suchten. Somit gibt es wieder einen Kerwekranz und einen Kerwevadder. Und die Borsch komplettieren das Kerwe-Team. Die SG NoWa sorgt am Kerwemontag auch für das kulinarische Angebot und tischt zum Frühschoppen Haxen, Rippchen und Kraut auf.

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