Biblis

Ferienspiele I Reit- und Fahrverein Biblis nach mehreren Jahren Pause wieder Gastgeber

Reiten in der Halle der Höhepunkt

Biblis.Trotz der großen Hitze kamen 28 Kinder zu den Ferienspielen des Reit- und Fahrvereins Biblis. „Es haben sogar besorgte Mütter bei uns angerufen und gefragt, wo genau die Veranstaltung stattfindet“, erzählte Martin Peters, der Vorsitzende. Er konnte Entwarnung geben, denn alle Aktivitäten fanden größtenteils im Schatten statt.

Hinter der großen Reithalle war mit Stangen, die sonst für die Hindernisse verwendet werden, ein kleiner Bereich abgeteilt, auf dem die Spiele gemacht wurden. Die Kinder waren in drei Gruppen eingeteilt worden und alle durchliefen nacheinander die verschiedenen Stationen. Jede der Gruppen hatte einen festen Betreuer. Neben dem Vorsitzenden waren das seine Frau Sabine Peters und Sabine Schramm.

Neben dem Spielen gehörte das Reiten und Traktorfahren hinzu. Bei den Spielestationen war unter anderem ein Schubkarrenrennen gefragt. Dazu wurden die Kinder an den Knöcheln festgehalten und mussten mit den Händen laufen.

Und dann spielten sie noch das Spiel: „Fischer, Fischer, welche Fahne weht?“ Der Fischer musste dann eine Farbe sagen und alle, die ein T-Shirt in dieser Farbe trugen, durften unbehelligt passieren. Alle andern durften gefangen werden. Und so wurde der neue Fischer bestimmt.

Fahrten mit dem Traktor

Die Traktorfahrten führten in die Pfaffenau und dauerten rund 25 Minuten. „Mit meiner Gruppe habe ich das sehr abwechslungsreich gestaltet. Zum Beispiel habe ich gefragt, was auf dem Acker wächst und welcher Baum das ist“, berichtete Peters. Bei den Zuckerrüben hatten die Kinder allerdings Probleme, sie zu erkennen. Und auch der Name der Gemarkung, durch die gefahren wurde, war vielen nicht bekannt.

Martin und Elke Weimert fuhren den Traktor, auf dessen Anhänger die Kinder auf Bänken im Schatten Platz genommen hatten. Auch hier waren sie nicht der prallen Sonne ausgesetzt. In der Reithalle selbst war es zwar warm, aber die Türen waren alle geöffnet, damit es etwas Durchzug gab. Zum Reiten standen zwei Vereinspferde und ein Privatpony zur Verfügung. Für die Kinder lagen Reithelme bereit. Eines der Pferde war so groß, dass die Kinder nur mit Hilfe eines Hockers hinaufgelangten. Aber alle Pferde waren lammfromm und wurden an den Zügeln von erfahrenen Reiterinnen in einer großen Runde geführt.

„Wir haben uns schon seit etwa fünf Jahren nicht mehr an den Ferienspielen beteiligt. Das lag daran, dass unser großes Reitturnier in dieser Zeit stattfand und viele Helfer mit den Vorbereitungen befasst waren. In diesem klappt es wieder, weil das Turnier erst am 16. August beginnt“, erzählte Peters. Er ist froh darüber, dass der Reit- und Fahrverein die Gemeinde wieder unterstützen kann.

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