Biblis

Schule in den Weschnitzauen Nicole Skubella muss nicht mehr zwischen zwei Einsatzstellen pendeln

Rektorin konzentriert sich ganz auf Biblis

Biblis.Ein bisschen hat Rektorin Nicole Skubella die Schule in den Weschnitzauen schon kennengelernt. Seit einem halben Jahr ist sie Schulleiterin in Biblis. Aber es ihr erstes Schuljahr, in dem sie durchgehend die Grundschule leitet.

Im Februar wechselte die bisherige stellvertretende Leiterin der Bibliser Schule, Simone Kurt, an die Felsenmeerschule in Reichenbach, um dort die Leitung zu übernehmen. Sie ist die Nachfolgerin von Torsten Wiechmann, der inzwischen Rektor der Bürstädter Schillerschule ist.

Als stellvertretende Schulleiterin hatte Simone Kurt die Hauptverantwortung in Biblis, weil Rektorin Gabriele Ganzert ans Schulamt abgeordnet worden war. Nun ist die Leitungsposition neu besetzt: Nicole Skubella ist Rektorin. Zuvor war sie vier Jahre lang Leiterin der Max-von-Gagern-Schule in Kelkheim im Taunus. Das blieb sie auch noch bis Schuljahresende. "Ich war zwei Tage nach Biblis abgeordnet", berichtet die 40-Jährige im Gespräch mit unserer Zeitung. Während dieser Zeit pendelte sie zwischen den beiden Grundschulen. Ihr Wohnort ist schon seit einiger Zeit Lampertheim.

Ab sofort kann sich Nicole Skubella voll auf ihre Aufgaben in Biblis konzentrieren. Dazu gehört auch die geplante Sanierung des Schulgebäudes. Über den aktuellen Stand der Planung will sie sich bei Landrat Christian Engelhardt informieren. Auch ansonsten stehen viele Gespräche an. "Ich will die Lage sondieren und mich mit den Kollegen austauschen. Dann können wir schauen, was wir weiterentwickeln."

Eines hat sich schon verändert. "Der Vorlaufkurs für die Kitakinder ist jetzt in einer Hand und beginnt immer zur gleichen Zeit", berichtet Skubella. Personell sei die Grundschule gut aufgestellt. Durch einen Zeitvertrag und eine Planstelle, für die gerade die Bewerbungen laufen, gebe es keine Lücken.

Die Schule in den Weschnitzauen bekommt drei neue Klassen. In jeder sitzen an die 20 Erstklässler. Sie treffen sich am Dienstag, 15. August, zu ihrer Einschulung. Um 8.30 Uhr feiern sie Gottesdienst in der katholischen Kirche St. Bartholomäus, um 9.15 Uhr beginnt im benachbarten Bürgerzentrum die Einschulungsfeier. Und um 10 Uhr erwartet sie die erste Unterrichtsstunde. Die Eltern werden in dieser Zeit vom Förderverein bewirtet. Dann ist der erste Schultag auch schon zu Ende.

Die Zweit- bis Viertklässler starten bereits am Montag, 14. August, ins neue Schuljahr. Für sie beginnt der Gottesdienst in St. Bartholomäus schon um 7.45 Uhr. Und danach begrüßen sie die Lehrer zum Unterricht. ps

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