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Unterhaltung Konzertreihe mit Gästen in Nordheimer Gaststätte blickt auf ein erfolgreiches erstes Jahr zurück

„Rheinakustik“ erklingt auch 2020

Nordheim.„Auch 2020 wird es mit ‚Rheinakustik‘ weitergehen. Wir freuen uns sehr, dass euch das Event so gut gefällt und ihr immer wieder dabei seid“, verkündete Hannah Kühr beim letzten Rheinakustik-Abend in diesem Jahr in der Gaststätte „Zur Rheinfähre“ begeistert. Seit diesem Jahr organisiert „authentic music“ diese „Offene Bühne“. Alle zwei Monate, jeweils am dritten Donnerstag, findet Rheinakustik statt. Im kommenden Jahr wird es eine Änderung in der musikalischen Zusammenarbeit geben, die jedoch noch als Überraschung geheim gehalten wird.

„authentic music“ setzt sich zusammen aus Sängerin Hannah Kühr und dem Gitarristen Marcello Martucci. Die beiden eröffnen den Abend jeweils mit ausgewählter Akustik-Musik und schließen diesen genau so wieder ab.

In der Zeit dazwischen bietet sich anderen musikalischen Gästen die Möglichkeit, sich öffentlich zu präsentieren. Die Auftritte erfolgen nach vorheriger Anmeldung. Mal sind es Laienmusiker oder Semi-Profis, manchmal aber auch Solisten und Formationen, die professionell auftreten.

„Es ist das vierte Mal Rheinakustik in diesem Jahr“, begrüßte Kühr die Gäste. „Heute haben wir eure Wünsche auf dem Programm.“ Denn beim vorangegangenen Termin hatten die beiden Künstler Musikwunschkarten ausgeteilt, auf denen die Gäste, darunter viele Stammbesucher, ihre Lieblingslieder notieren konnten. Hieraus hatten sie nun ein breit gefasstes Repertoire zusammengestellt.

„Die Proben dazu waren schon interessant“, lachte Kühr. Zu hören waren etwa Oasis „Wonderwall“, „Yesterday“ von den Beatles, Schlager oder auch das Duett „Shallow“ von Lady Gaga und Bradley Cooper. „Ihr habt auch viele Lieder notiert, die wir das letzte Mal gesungen haben, weil sie euch so gut gefielen, so wie dieses hier“, erklärte Kühr. Sie sang später noch „Simply the Best“ von Tina Turner und rief Freunde von ihr nach vorne, um diesen für ihre Unterstützung zu danken.

Sehr gut kam auch die Überraschung von Martucci für das Publikum an. In einem nostalgischen Koffer lagen Percussioninstrumente, die der Musiklehrer verteilte und den Besuchern erklärte, welchen Rhythmus sie damit machen sollen. Ein paar kleine Versuche, dann stimmten alle in das Lied von Champs ein, dessen Refrain in den Ausruf „Tequila“ mündete.

An diesem Abend waren das Trio „Carls Loft“ sowie „Kaktus Jack“ als Gäste vor Ort, die jeweils etwa zehn Stücke präsentierten. „Carls Loft“ sorgten mit zwei Gitarren und einer Sängerin für ruhigere Musik, spielten mit „What’s Up?“ oder „Jolie Jolie“ mal Lieder in der Akustik-Originalform, mal in eigener Interpretation. „Kaktus Jack“ war zum zweiten Mal bei „Rheinakustik“ und überzeugte erneut mit markanter Stimme und einem Mix aus Country- und Schlagerstücken. Hierbei durften auch Songs von Johnny Cash nicht fehlen. Das Publikum konnte beinahe jedes Stück mitsingen.

Das letzte Lied präsentierte wieder „authenic music“: eine unplugged Version von „Let it be“, ohne elektrische Verstärkung, dafür mit Hintergrundchor durch die Besucher.

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