Biblis

Konzert Hannah Kühr und Marcello Martucci starten neue Veranstaltungreihe in der Nordheimer Rheinfähre / Heike Ofenloch und „Kaktus Jack“ zu Gast

„Rheinakustik“ feiert Premiere vor vollem Haus

Archivartikel

Nordheim.Eine erfolgreiche Premiere konnte Hannah Kühr von „authentic music“ mit ihrem neuen Projekt „Rheinakustik“ feiern. Zusammen mit dem Musikerkollegen Marcello Martucci (Gitarrist und Sänger) und der Gaststätte Rheinfähre lud sie zu einem musikalischen Abend ein. Aufgrund des Wetters fand dieser im Innenraum statt, die Atmosphäre passte trotzdem.

Neben Kühr und Martucci traten zudem zwei Gastmusiker auf. Denn „Rheinakustik“ möchte allen, die Spaß an der Musik haben, eine Plattform bieten, um sich zu präsentieren. Solokünstler oder Vereine – alle sind willkommen. Vollbesetzt war der große Raum in der Gaststätte Rheinfähre, und alle waren genauso gespannt wie die Organisatorin selbst auch.

„Wir sind begeistert, so viele sind gekommen“, freute sich Hannah Kühr, und schon ging es los. Gemeinsam mit Marcello Martucci gestaltete sie den Beginn und das Ende des Abends, dazwischen kamen die Gäste an die Reihe.

„Mein Repertoire ist voll mit sanften, gefühlvollen Liedern“, lächelte Hannah Kühr und erklärte den Gästen, dass Marcello Martucci gleich gesagt hätte, für „Rheinakustik“ müsse sie ihr Repertoire aber erweitern. Somit war in den vergangenen Wochen üben und proben angesagt, um eine Bandbreite an Liedern – Klassikern und Aktuelles – präsentieren zu können. Die beiden legten mit „Sweet Home Alabama“ los und trauten sich an noch mehr Klassiker ran: „No Woman, No Cry“ von Bob Marley, „Highway To Hell“ von AC/DC oder „Hey Jude“ von den Beatles.

Mit dem Publikum trällerten sie spontan noch ein „Alle meine Entchen“, und bei Stücken wie „Don’t Worry, Be Happy“ sagen alle mit.

Als erste Gastsängerin stand Heike Ofenloch aus Bürstadt auf der Bühne. Ihr folgte ein Sänger, der sich „Kaktus Jack“ nannte und ansonsten anonym bleiben möchte. Beide begeisterten das Publikum mit ihren eigenen Stilen.

„Ich gehe zu vielen offenen Bühnen und zeige mich dort. Nachdem ich von „Rheinakustik“ gehört habe, habe ich mich sofort angemeldet“, erzählte Ofenloch. Mit der Gitarre bewaffnet, sorgte sie mit Soul und Blues in der Stimme für Stimmung. „Kaktus Jack“ griff ebenfalls zur Gitarre und spielte vorwiegend Musik von Johnny Cash und blieb auch in dieser Stilrichtung. Klanglich war die Darbietung top, ebenso wie bei Ofenloch, und die Zuhörer forderten zwei Zugaben.

Die beiden musikalischen Gäste ergänzten das Programm des Abends sehr gut, so dass mehrere Musikstile zu Gehör gebracht wurden und für Abwechslung sorgten. Am Ende ging dann für die Gastmusiker der Spendenhut herum.

Das Wichtigste von heute
Newsticker Südhessen Ticker
Newsticker Rhein-Neckar
Newsticker überregional