Biblis

Jugendförderverein Biblis, Nordheim, Wattenheim und Groß-Rohrheim bündeln ihre Nachwuchsarbeit / Mitgliederzuwachs

Sorgen über zu wenig Zeiten in der Halle

Archivartikel

Biblis.Beim Jugendförderverein (JFV) BiNoWa geladen läuft die Fußballnachwuchsarbeit des FV Biblis, der SG NoWa sowie des FC Alemannia Groß-Rohrheim unter einem Dach. Bei der Jahreshauptversammlung ließen die beiden gleichberechtigten Vorsitzenden Michael Seibert und Franz Rettig das Jahr Revue passieren. Bei den Wahlen wurden sie im Amt beide bestätigt.

„Kurs halten“, so lautete das Motto des JFV im vergangenen Jahr. Wichtig sei gewesen, den eingeschlagenen Weg fortzuführen, dabei Wünsche und Vorstellungen des Vereins zu beachten und gemeinsam das „BiNoWa-Boot“ auf „Kurs zu halten“. Seibert berichtete vom guten Kontakt mit den Stammvereinen, aus denen der Nachwuchs kommt, mit der Gemeinde und mit den Teams. Weiterhin sprach er die Integration der Jugendabteilung des FC Alemannia Groß-Rohrheim in den Jugendförderverein ein und berichtete von der Anschaffung eines Vereinsbusses, der Etablierung des BiNoWa-Cups, dem Ausbau der Werbepartnerschaften, einem erfreulichen Mitgliederzuwachs, der Teilnahme an vielen Veranstaltungen sowie der großen gemeinsamen Weihnachtsfeier.

Franz Rettig erzählte vom sportlichen Stand der Saison 2016/2017 und den aktuellen Tabellenständen. Die A-Jugend schaffte in der Kreisliga einen zehnten Platz und steht nun auf Platz sieben. In der Gruppenliga beendetet die B-Jugend die Saison mit Rang zwölf, jetzt liegt sie auf Platz elf. Die C Jugend erwarb sich 2016/2017 einen achten Platz in der Gruppenliga und führt diese im Moment an, eine weitere C-Jugend spielt aktuell in der Kreisklasse II und belegt dort den sechsten Platz. Und die D-Jugend schloss in der Saison mit dem ersten Rang in der Kreisliga ab und befindet sich momentan in der Gruppenliga auf Platz zehn.

Die Anzahl der Spieler, Teams und Betreuer blieb gleich, knapp 180 Kinder spielen beim JFV in 13 Teams und werden von etwa 30 Trainerin und Helfern betreut. Neu dazu gekommen ist für 2018/2019 ein Mädchenteam mit zwölf Spielerinnen. Rettig berichtete zudem, dass 2016/2017 drei Spieler vom JFV an die Stammvereine übergeben werden konnten, in der Saison 2017/2018 waren es elf Spieler.

„Am vergangenen Wochenende spielten 34 ehemalige BiNoWa-Spieler in Seniorenteams ihrer Stammvereine von der Gruppenliga bis zur D-Liga. In der gesamten Saison waren es 52 Spieler“, freute sich Franz Rettig. Probleme gebe es aber auch: In der A-, B-, und C-Jugend herrsche Spielermangel. Es gebe zwar Sportplätze in Biblis, Wattenheim, Nordheim und Groß-Rohrheim, jedoch zu wenig Hallenzeiten. Außerdem fehlen Schiedsrichter, und häufig würden gut ausgebildete BiNoWa-Spieler von anderen Vereinen abgeworben.

Als sportliche Höhepunkte nannte Rettig die D-Jugendkreismeisterschaft 2016/17, den Klassenerhalt in der Gruppenliga der B- und C-Jugend, drei Teams waren bei Futsal-Finals im Kreis Bergstraße vertreten. Es gebe eine gute sportliche Entwicklung der E-, F- und G-Jugend, bei den Trainern machten drei einen C-Trainerschein, und allgemein würden Spieler, Trainer und Familien die Veranstaltungen des Vereins gut unterstützen.

Der Slogan „am Ball bleiben“ lautet das Motto für sie, so Michael Seibert. Er stehe für Kontinuität und Zusammenhalt. Bei den Wahlen wurden Michael Seibert und Franz Rettig als gleichberechtigte Vorsitzende bestätigt. Mit Armin Tirakis wurde ein neuer Schatzmeister gewählt, sein Vorgänger Reinhard Wietert bleibt dem Vorstand als Beisitzer erhalten. str

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