Biblis

Filminsel Neues Kleinkunstprogramm für 2021 steht fest / Aktueller Terminplan durch Corona durcheinander gewirbelt / Wieder Filme im Kino

Team steht vor immer neuen Herausforderungen

Archivartikel

Biblis.„Wir müssen spontan sein“, sagt die Filminsel-Vorsitzende Birgit Gimbel im Gespräch mit dieser Redaktion. Dieses findet per Telefonkonferenz statt. Zugeschaltet ist auch Gimbels Vorstandskollege Marcus Müller. Die beiden Vorsitzenden stellen das Kleinkunstprogramm der Filminsel für das Jahr 2021 vor. Aber sie haben noch viel mehr zu berichten. Denn zu den neuen Terminen kommen diesmal wegen der Corona-Pandemie auch noch Verschiebungen und womöglich Absagen für die aktuell laufende Saison hinzu.

Entmutigen lassen sich Gimbel und Müller nicht. Sie suchen nach Möglichkeiten und Lösungen, um Veranstaltungen nachzuholen. Und sie wissen, dass sich jeden Tag die Voraussetzungen für Veranstaltungen im Kino ändern können. „Wir haben mit vielen Künstlern schon lange Kontakt, kennen sie und wissen, wie sehr sie die Auftritte brauchen“, sagt Birgit Gimbel.

Im Moment laufen die Gespräche zwischen Künstlern und den Vorsitzenden, die sich mit ihrem ehrenamtlichen Team abstimmen. „Nächste Woche haben wir wieder ein Treffen“, berichten Gimbel und Müller. Dann beraten die Mitglieder, wie es weitergehen soll.

„Wir müssen mit den Künstlern reden, ob sie bereit wären, vor weniger Zuschauern aufzutreten“, sagt Gimbel. Auch davon hänge es ab, ob die Verschiebung eines Termins sinnvoll sei. Denn das Hygienekonzept lasse nur rund 30 Besucher in der Filminsel zu.

Die erste Absage betraf die Lesung des Autors und Schauspielers Christian Berkel, der im April nach Biblis kommen wollte. Für alle, die gerne zu der Lesung gegangen wären, hat Birgit Gimbel eine gute Nachricht: „Es gibt einen neuen Termin, am Sonntag, 13. Dezember, um 11 Uhr.“ Ob Christian Berkel dann in der Filminsel aus seinem Buch „Der Apfelbaum“ lesen wird, oder an einem anderen Ort, ist allerdings noch offen.

Wie es mit den Gastspielen von Dagmar Schönleber (23. September) und Susanne Hasenstab (14. Oktober) weitergeht, ist ebenfalls noch fraglich. Möglich ist eine endgültige Absage oder doch eine Verschiebung, eventuell ins kommende Jahr.

Am 4. November ist Hans Kammerlander mit seinem Vortrag „Bergsüchtig“ an der Reihe. „Dafür haben wir schon sehr viele Karten verkauft“, sagt Birgit Gimbel. Da durch die Pandemie die Anzahl der Besucherplätze in der Filminsel stark eingeschränkt ist, hält das Team gerade Ausschau nach einem anderen Veranstaltungsort. „Das Bürgerzentrum können wir an diesem Tag nicht nutzen“, erklärt Birgit Gimbel. Dort ist zeitgleich eine Sitzung der Gemeindevertretung vorgesehen. Blieben noch die Riedhalle oder die Kultur- und Sporthalle.

Fürs kommende Jahr hat das Filminsel-Team ein Unterhaltungspaket mit sechs Veranstaltungen geschnürt. „Die Verträge sind unterschrieben. Das haben wir im Frühjahr gemacht, als noch nicht klar war, welche Auswirkungen das Coronavirus haben wird“, berichtet Marcus Müller. Kättl Feierdaach (13. Januar), Lizzy Aumeier (10. Februar), Tino Bomelino (16. März), Johannes Scherer (15. September), Hennes Bender (6. Oktober) und der Bergsteiger Alexander Huber (24. November) werden 2021 erwartet.

Filmvergnügen im Freien

Im kommenden Jahr soll es wieder ein Kino-Open-Air geben. Diese beliebte Veranstaltung musste diesmal wegen Corona gestrichen werden. „Wir wollen uns etwas Besonderes einfallen lassen“, verspricht das Vorstandsduo.

Als Nächstes steht am 21. August die Wiederaufnahme des Spielbetriebs im Kino an. „Wir haben zunächst einen zweiwöchigen Probelauf und wollen ab September mit dem vollen Programm loslegen“, sagt Marcus Müller. Vom 21. bis 23. August und vom 28. bis 30. August gibt es jeweils um 20 Uhr eine Filmvorführung.

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