Biblis

Steinerwaldschule Erstklässler aus Nordheim und Wattenheim sind bei der Einschulung die Stars

Vorfreude aufs Lesen

Nordheim/Wattenheim.„Mama ist sehr schlau, auch Papa ist nicht doof.“ Dass auch die Großen mal klein waren und gespannt im Schulunterricht saßen, davon sangen die Viertklässler bei der Einschulung in der Steinerwaldschule Nordheim/Wattenheim.

Neunzehn Jungen und Mädchen hatten sich mit Schulranzen und großen, kreativen Schultüten und ihren Familien im Schulhof versammelt. In ihrer Grundschule wurden sie von Rektorin Antje Kühlberg und ihrer neuen Klassenlehrerin Ilka Peter begrüßt. „Ihr seid die Stars heute“, rief Kühlberg und fragte die Jungen und Mädchen, ob sie schon aufgeregt seien. Laut schrien sie „Ja“ – und mancher Erstklässler erzählte gleich, was er am „in die Schule gehen“ toll findet: lesen und schreiben lernen, Kunstunterricht und dass sie neue Freunde kennenlernen.

„Könnt ihr schon bis sechs zählen?“, lautete die nächste Frage, denn nun sollten die Neulinge ein Zahlenkommando machen. Die Erstklässler erklärten der Rektorin allerdings, dass sie schon bis zehn zählen könnten und dass sogar rückwärts – und fingen damit sofort an. Das war der Startschuss für das Lied „Alle Kinder lernen lesen“, das die Zweit- und Drittklässler zum Besten gaben.

Bürgermeister Felix Kusicka war ebenfalls vor Ort und wünschte einen schönen ersten Schultag und eine schöne Zeit in diesem neuen Lebensabschnitt. Die Kinder versicherten ihm mit einem sehr lauten „Jaaa“, dass sie all das, was nun auf sie zukommt, meisterlich schaffen würden.

Um ihnen den ersten Tag zu versüßen, gab es Geschenke: Rechenketten und Reflektoren für den Schulranzen, die aussahen wie kleine Monster, Eulen oder ein Smiley. „Der neue Verkehrssmiley hat mich gestern auch schon angeleuchtet“, wies Kusicka auf den Schnelligkeitsmesser in Nordheim hin. Ein leuchtend grünes Lachgesicht erscheint auf dem Display, wenn der Fahrer sich an die Geschwindigkeit hält, ein roter Smiley mit Hängemund, wenn er zu schnell ist. „Dies sind erste Maßnahmen, um Kinder besser zu schützen“ – weitere würden folgen.

Von den Erstklässlern stammen sieben aus Wattenheim und zwölf aus Nordheim. „Wir freuen uns über jedes Kind“, meinte Antje Kühlberg. Die Rektorin berichtete zudem, dass auch in den kommenden Jahren nicht mit mehr Schülern zu rechnen sei, so dass künftig wohl ebenfalls nur eine erst Klasse zustande käme.

Die Viertklässler stehen den Jüngsten nun als Paten zur Seite und helfen in der Eingewöhnungszeit mit. Gemeinsam mit ihnen und Lehrerin Ilka Peter ging es in den Klassensaal. Dort verbrachten die Kinder ihre erste – besonders kurze – Schulstunde. str

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