Biblis

Betreuung Feuerwehren aus Biblis, Nordheim und Wattenheim machen gemeinsame Sache mit dem DRK

Wasser marsch bei Ferienspielen

Archivartikel

Biblis.„Wir wollen im ganz großen Feuerwehrauto mitfahren“, riefen die Jungen und Mädchen beim Ferienspiel der Freiwilligen Feuerwehren Biblis, Nordheim und Wattenheim zusammen mit dem Deutschen Roten Kreuz Biblis. Feuerwehrmann Christian Durrer versicherte den Kindern, dass drei große Einsatzfahrzeuge für sie bereitstehen würden. Die Fahrt im Feuerwehrauto sowie die Besichtigung eines Rettungswagens des DRK gehörten zu den Höhepunkten des Tages.

Wasser, Wasser, Wasser, lautete die Devise bei der Feuerwehr – und die Kinder wollten auch gar nichts anderes. So hatten die Brandschützer ein Wasserbecken mit rund 3000 Litern aufgestellt: Das feuchtfröhliche Vergnügen konnte also losgehen.

Wasser und Badesachen gehören bei der Feuerwehr immer dazu, das Wetter spielte auch mit. Beliebt bei den Kindern war zudem die Wasserrutsche – eine lange, nasse Folie zum Gleiten. Bevor es richtig zum Bade- und Wasserspaß ging, schauten sich die Jungen und Mädchen noch den Imagefilm der Feuerwehr an, der natürlich Lust auf die Kinderfeuerwehr machen sollte.

Die Kameraden aus Biblis, Nordheim und Wattenheim machten beim Ferienspiel diesmal gemeinsame Sache, das Ganze fand aber bei der Feuerwehr Biblis statt. Hier stand auch das kleine Haus bereit, dessen Dach in Brand gesetzt werden kann. Die Kinder durften ausgiebig löschen. Allerdings sorgten sie mit Kübelspritze und Handpumpe selbst für ordentlich Druck auf dem Schlauch. In der „kreativen Ecke“ bemalten sie weiße T-Shirts mit ihren Namen, Flammen und der Notrufnummer 112.

Den Vormittag verbrachten die 21 Teilnehmer bei der Feuerwehr in Biblis. Mit dem Feuerwehrauto reisten sie dann weiter zum DRK-Stützpunkt. Dort sorgte das Küchenteam für das Mittagessen. Später lernten die jungen Besucher die DRK-Station näher kennen und durften auch ins Innere eines Rettungswagens klettern. Sie erfuhren, was sich in einem solchen Einsatzwagen so alles verbirgt und wann er zu Hilfe gerufen wird. Außerdem übten sie, wie ein Notruf abgesetzt wird: Wann ist die 110 richtig und wann die 112? Wo ist was passiert, wie viele Verletzte gibt es?

„Wir erklären den Kindern, wann ein Rettungswagen kommt, und dass der Notruf nicht aus Spaß abgesetzt werden darf, sondern wirklich nur im Notfall“, machte Jessica Wetzel deutlich. Sie hatte die Ferienspiele in Absprache mit der Feuerwehr organisiert.

Später standen für die Kinder verschiedene Gesellschaftsspiele bereit, sie konnten mit Kreide im Hof malen, und auch das Schwungtuch sorgte für Vergnügen. „Die Kinder sind ja zum Spaß hier, daher haben wir nur kurz die lehrreichen Bereiche angesprochen“, machte Jessica Wetzel klar.

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