Biblis

Politik Ortsbeirat sieht im neuen Bibliser Etat keinen Anlass für Diskussionen

Wattenheim winkt Haushalt 2018 durch

Wattenheim.Der Haushaltsentwurf für kommendes Jahr stand ganz oben auf der Liste des Ortsbeirats in Wattenheim. Bürgermeister Felix Kusicka erläuterte die Positionen, die für den Ortsteil relevant sind: Darunter 30 000 Euro, die in die Pumpwerke gesteckt werden sollen. Für die Sanierung des Eingangsbereichs des Dorfgemeinschaftshauses sind 15 000 Euro eingeplant.

Die Renovierung von Straßen und Wegen schlägt mit 6000 Euro zu Buche. „Für die Unterbodenberegnung auf dem Sportplatz sind 38 000 Euro eingestellt und für ein Gaswarngerät für die Feuerwehr 2400 Euro“, fasste Kusicka zusammen. Der Beirat winkte den Haushalt einstimmig ohne weitere Diskussionen durch.

Der Bürgermeister sprach auch über den Förderbescheid für das Landesprogramm „Stadtumbau in Hessen“, den die Gemeinde Anfang November erhalten hatte. Er ist zunächst auf 426 000 Euro ausgestellt. Damit sollen konkrete Maßnahmen rund ums Rathaus und in der Bahnhofstraße in Biblis geplant und angeschoben werden (wir berichteten mehrfach). „Wir müssen jetzt ein integriertes städtebauliches Konzept entwickeln, wobei es auch einzelne Maßnahmen für Wattenheim und Nordheim geben wird“, schilderte Kusicka. Denn nicht nur die Kerngemeinde soll von der Förderung profitieren, sondern auch die Ortsteile.

Deichsanierung dauert länger

In der Diskussion solle dabei unter anderem die Einzelhandelsversorgung stehen. „Hier müssen wir in Richtung Zukunft denken, und das soll noch einmal in den Ortsbeiräten diskutiert werden“, so der Bürgermeister.

Das Programm „Stadtumbau in Hessen“ ist für die nächsten zehn Jahre angelegt und die Gemeinde kann weitere Förderanträge zu bestimmten Vorhaben stellen, was eine sehr große Chance für Biblis sei, so Kusicka. „Aber die Arbeit fängt jetzt erst an“, bekräftigte er. Zu den einzelnen Schwerpunkten wird es eine öffentliche Beteiligung und auch eine Lokale Partnerschaft, in der die wichtigsten Interessengruppen vertreten sind, geben. Die Gemeindeverwaltung ist dabei, ein beratendes Unternehmen auszuwählen, das den Stadtumbau mit betreut und auf die Möglichkeiten für Förderprojekte hinweist.

Der Bürgermeister nutzte das Forum, um die Einwohner zu sensibilisieren, weil es immer wieder Einbrüche in den Ortsteilen gebe. Ordnungsamt und Polizei stünden präventiv beratend zur Seite. Verdächtiges solle gemeldet werden. „Wir fahren raus oder schalten die Polizei ein“, so Kusicka. In den bisherigen Fällen habe es so ausgesehen, dass die Häuser vorher ausspioniert worden waren. Die Deichsanierung werde wohl bis Mitte 2018 dauern, da die Arbeiten bisher rund zwei bis drei Monate im Verzug seien. cid

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