Biblis

Kommunalpolitik Drei Projektflächen in Planung

Wohnungsbau in Nordheim

Archivartikel

Nordheim.Großes Thema im Ortsbeirat Nordheim waren die Siedlungserweiterungsflächen. Gleich drei Tagesordnungspunkte gab es dazu. Einmal ging es um ein Grundstück hinter der Straße „Zum alten Wasserwerk“, auf dem eine rückwärtige Bebauung geplant ist. Der Besitzer will dort von einem Fachbüro einen Bebauungsplan erstellen lassen. Der kostet eine fünfstellige Summe. Deswegen wollte er im Vorfeld wissen, ob sein Vorhaben von den Gremien positiv beschieden wird.

„In diesem Bereich sind zwei benachbarte rückwärtige Grundstücke. Die könnte man ebenfalls im Bebauungsplan berücksichtigen, sofern die Eigentümer da mitmachen“, so der Vorschlag vom CDU-Fraktionsvorsitzenden Hans-Michael Platz. Der Ortsbeirat stimmte dem Vorhaben zu.

In der Steinstraße möchte ein Eigentümer ein Grundstück mit einer Größe von über 2000 Quadratmetern entwickeln und dort vier Doppelhaushälften mit zwei Vollgeschossen bauen. Das geht aber auch nur über einen Bebauungsplan, den es dort ebenfalls noch nicht gibt. Auch hier stimmte der Ortsbeirat zu.

Eine Diskussion gab es um die Fläche „Hinter der Waldstraße“ gegenüber dem Friedhof. Dorthin möchte ein ortsansässiger Obstbauer mit seinem Betrieb ziehen sowie eine Halle für Fahrzeuge und einen Veranstaltungsraum für rund 30 Personen bauen. Zudem sollen ein Wohnraum und eine Obstplantage entstehen. Das Gebiet ist in Nordheim die einzige Erweiterungsfläche für Wohnbau. „Aber wenn jetzt der Betrieb dort hingeht, könnte sich jemand dran stören“, merkte Bürgermeister Felix Kusicka an. SPD-Fraktionsvorsitzender Josef Fiedler sagte: „Wir brauchen Wohnbebauung. Es wäre schön, wenn wir diese Fläche in den nächsten drei Jahren baureif machen könnten.“ Er schlug einen Bebauungsplan für die gesamte Fläche vor. Ein Stadtplaner solle sich die Situation mit dem ausgelagerten Betrieb anschauen. cid

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