Biblis

Turngemeinde Biblis Veranstaltung findet unter Beachtung der Hygiene- und Abstandsregeln unter freiem Himmel statt

Zehn Stationen beim Spielefest der TG absolviert

Archivartikel

Biblis.„Es ist doch toll, dass so was angeboten wird“, freute sich Familie Öhlenschläger, die am Kinder-Spielefest der Turngemeinde (TG) Biblis teilnahm. Trotz der ungewöhnlichen Zeit, so die TG, wolle man unter Berücksichtigung der Hygiene- und Abstandsregelungen den jungen Mitgliedern und ihren Familien eine bewegte Abwechslung bieten. Statt Stationen, die bislang in der Halle absolviert wurden, ging es diesmal auf einen Spaziergang von der Jahnturnhalle zum Pfaffenaustation, dazwischen gab es sportliche Stationen zu bewältigen.

„Das Kinderturnen pausiert weiterhin, für viele fehlt hier etwas. Daher wollten wir unser Kinder-Spielefest nicht ausfallen lassen, sondern in anderer Form anbieten“, erklärte Jutta Platz von der TG. In den vergangenen Jahren lud der Verein zum Fest in die Jahnturnhalle ein. Dort wurden verschiedene Stationen und ein Parcours aufgebaut, die durchlaufen werden mussten. Corona-bedingt fand diesmal nichts in der Halle, sondern alles unter freiem Himmel statt. Hierfür hatten die Helfer von der Jahnturnhalle aus, wo der Startpunkt war, bis zum Pfaffenaustadion zwölf Stationen aufgebaut, von denen die Teilnehmer mindestens zehn absolvieren sollten.

Kreidepfeile auf dem Boden zeigten den Weg, die Stationen waren ebenso mit Kreide und einem Hinweisschild, was hier getan werden sollte, markiert. „Mal musste mit geschlossenen Augen auf einem Bein gestanden werden, mal ging es um Armkreisen, Seitgalopp, Sprint, Entengang, Froschhüpfen, oder die Teilnehmer sollten in einer Acht durch die Beine der Erwachsenen gehen“, zählte Jutta Platz einige der Aufgaben auf. An jeder Station, die bewältigt wurde, zeichneten die Teilnehmer das Stationszeichen auf ihren Laufzettel, und weiter ging es.

Die Turngemeinde plante für einen Durchgang etwa 30 bis 45 Minuten ein. „Es läuft verhalten an, wir hoffen, es kommen noch mehr Teilnehmer“, meinte Platz am frühen Vormittag, obwohl sie froh war, dass es wenigstens zu regnen aufgehört hatte und die Sonne langsam wieder herauskam. Durch die Freiluftveranstaltung sowie unterschiedliche Startzeiten der Teilnehmer konnten die Hygiene- und Abstandsregelungen gut eingehalten werden. Auf dem Parkplatz an der Jahnturnhalle warteten bereits die ersten Helfer. Entsprechende Hygienemaßnahmen wie Desinfektion, Mund- und Nasenbedeckung an Start und Ziel, das Führen einer Teilnehmerliste zwecks Rückverfolgung von Infektionsketten sowie der vorherige Hinweis, eigene Kugelschreiber mitzubringen, waren gegeben.

Die Startzeiten waren entsprechend der TG-Kindergruppen durchorganisiert, sodass wenige Teilnehmer innerhalb eines Zeitraumes unterwegs waren und sich auf dem Weg kaum begegneten. Von 10 bis 15 Uhr standen Startzeiten bereit. Von der Sporthalle liefen die Teilnehmer über die Brücklache und den Stichweg, über die Weschnitzbrücke und ein Stück am Damm entlang zum „Hintereingang“ des Stadions. Hier galt das Einbahnstraßenprinzip. Nach einer letzten Station vor Ort sowie kleinen Mitmachgeschenken und Süßigkeiten konnten die Familien über den Haupteingang den Rückweg angehen. str

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