Biblis

Kirche Steinmetze begutachten und arbeiten an Schäden von St. Bartholomäus in Biblis

Zweiten Wasserspeier entfernt

Biblis.Gleich zwei Autokräne standen gestern im Zentrum von Biblis, damit Steinmetze die Schäden an der Sandsteinfassade der Kirche St. Bartholomäus begutachten und einen weiteren Wasserspeier am Turm abnehmen konnten. „Ich hoffe, die Absperrung vor der Kirche kommt jetzt weg. Denn alles, was sich gelockert hatte an der Fassade, ist dann entfernt worden“, sagt Pfarrer Ludger Maria Reichert auf Anfrage unserer Zeitung.

Die Schäden würden erneut inspiziert, um eine Kostenaufstellung machen zu können, so Pfarrer Reichert weiter. „Zudem sind an der Außenbalustrade über der Rosette zwei Säulen fast komplett gerissen. Da wurden Quader eingepasst“, erklärt Pfarrer Reichert. „Eine größere Außenrenovierung der Kirche planen wir mit dem Verwaltungsrat, dem Architekten und dem bischöflichen Ordinariat im kommenden Jahr“, kündigt er an.

Korb 75 Meter hoch gehoben

Mit Hilfe eines Hubsteigers war bereits Ende Mai ein Wasserspeier entfernt worden. „Aber der Hubsteiger war zu klein, um alle Schäden anschauen zu können“, erklärt der Pfarrer. Also mussten nun Kranwagen her, die den Korb mit den Handwerkern höher heben können. „Aber an der Seite können wir den Kran nicht aufbauen. Also brauchen wir einen so großen mit 150 Tonnen, der bis in 75 Metern Höhe reicht, um mit dem Korb nach hinten – über die Kirche hinweg – zu gelangen“, erklärt ein Mitarbeiter des Kran-Dienstes Schuch vor Ort.

Tatsächlich baumelt der Korb mit zwei Mitarbeitern der Steinmetz-Firma Sauer aus Budenheim bei Mainz in schwindelnder Höhe über die Türme hinweg. Bis beim Gewitter zu viel Wind aufkommt. Kurzzeitig müssen die Arbeiten dann eingestellt und der Kran wieder heruntergefahren werden.

Das Wichtigste von heute
Newsticker Südhessen Ticker
Newsticker Rhein-Neckar
Newsticker überregional