Bürstadt

Sport Knibbeldicker bringen den 18. Wettkampf erfolgreich ins Ziel / Moderatorin Kerstin Stadtmüller feuert an

449 Läufer und Walker gehen an den Start

Archivartikel

Bürstadt.Mit großem organisatorischen Aufwand und der Unterstützung von vielen Sponsoren hat der KV Knibbeldick den 18. Stadtlauf gestern auf den innerstädtischen Rundkurs geschickt. Bei strahlendem Sonnenschein machten 449 Läufer und Walker mit. Sie konnten wählen, wie viele Runden sie laufen wollen. Angefeuert wurden sie von heißer Musik, für die DJ Daniel Recht sorgte, und lockeren Sprüchen von der gut gelaunten Moderatorin Kerstin Stadtmüller.

Zum Auftakt sorgten 91 Bambini für ein kunterbuntes Bild. An der Hand von Mama oder Papa laufend rannten sie vom Viadukt aus dem regenbogenfarbenen Zielbogen am Historischen Rathaus entgegen. Mit Urkunde und T-Shirt in der Hand strahlten sie um die Wette. Außerdem gab es Eintrittskarten für das Bürgerhaus Riedrode, wo am 6. November das Stück „Der Waschenlappendieb“ zu sehen ist.

Weniger Teilnehmer

Kaum hatten die Kleinsten verschnauft, sammelten sich Läufer und Walker um 11.30 Uhr an der Startlinie am Historischen Rathaus. Darunter auch 15 Flüchtlinge, die, ebenso wie die Bambini kostenlos starten durften. „Wir haben zirka 100 Starter weniger als im letzten Jahr“, erklärte Kalle Janson, der mit Reiner Faust und Klaus Doll die Gesamtorganisation in den Händen hielt. Zum Beginn der Herbstferien in Hessen und Rheinland-Pfalz waren einige der Stammläufer dieses Mal nicht in Bürstadt an den Start gegangen.

Im Rahmen des vergnüglichen Wettbewerbes sah man eine große Mannschaft des Boxrings Bürstadt und des VfR Bürstadt. Auch der Spiel- und Kulturkreis hatte mit seinen Tanzperlen Anja Kuhn und Petra Brenner sportliche Vertreterinnen an den Start geschickt. Ebenso war Thomas Bär, Tennistrainer der TG Bobstadt, mit Tochter Caroline vertreten. Auch SPD-Landtagskandidat Marius Schmidt hatte die Laufschuhe geschnürt.

Sportliche Fastnachterin

Die Feuerwehr Bobstadt war mit einer Staffel dabei. Der 1. Judo-Club und verschiedene Lauftreffs aus der Region nahmen teil. Ebenso am Start war Leonie Weitz von der Radfahrervereinigung Bürstadt, die auf der Fünf-Kilometer-Strecke mit 120 weiteren Sportlern um den Sieg mitlief. Am Ende wurde Leonie, die als jüngste Büttenrednerin in der letzten Fastnachtskampagne von sich reden machte, in ihrer Altersklasse Zweite. Insgesamt kam sie auf einen beachtlichen 37. Rang aller Läufer und zeigte stolz ihre Urkunde.

Ins Zeug legte sich auch die junge Mannschaft des VfR, die offensichtlich mit viel Spaß durch die Straßen rannte. Von begeisterten Zuschauern an der Strecke angefeuert und unter dem Jubel des sportbegeisterten Publikums erreichte nach 36,45 Minuten Helge Dannenberg als „König der Läufer“ nach zehn Kilometern das Ziel. Vom 1. Judo-Club gemeldet, der hinter dem Boxring Bürstadt in der Staffel Zweiter wurde, hatte Arshiya Maleki Golestani im Judoanzug gekleidet die Strecke absolviert.

Auch Bürstadts Original Ludwig „Lui“ Schweikert war wieder als „Vor- und Nachhut“ mit seinem Fahrrad dabei. Ein Läufer wurde besonders von Kerstin Stadtmüller hervorgehoben. Er war am Morgen mit dem Fahrrad aus Grünstadt kommend im hessischen Ried eingetroffen, hatte den Zehn-Kilometer-Lauf erfolgreich absolviert, und sich danach wieder auf zwei Rädern auf den Heimweg gemacht. „Bürstadt ist eine Sportstadt“, freute sich Kerstin Stadtmüller über die Atmosphäre. Während die Abbaumannschaft in Windeseile die Absperrgitter entfernte, damit die Siegerehrung stattfinden konnte, stimmten Stephan Ullmann und seine Friends ihre Instrumente. Zudem bekam der KV Knibbeldick für seine Verdienste um die Wiederbelebung der Kerwe den Kulturpreis 2018 vom Ersten Stadtrat Walter Wiedemann überreicht. Die Knibbeldicker, die in diesem Jahr ihr 40-jähriges Bestehen feiern, bekamen die Auszeichnung von Sozialausschuss und dem Magistrat der Stadt zugesprochen. Damit verbunden waren eine Urkunde und 250 Euro (wir werden noch berichten).

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