Bürstadt

Radverkehr Kreis will Konzept mit Kommunen überarbeiten

77 000 Euro im Fördertopf

Archivartikel

Bürstadt/Biblis.Die Ankündigung des Landkreises, sein Radkonzept zu überarbeiten, stößt in den Kommunen auf Widerhall. „Ziel der Überarbeitung ist die Verbesserung der Radwegeführung sowie die Stärkung der Nahmobilität des Kreises“, heißt es in einer Pressemitteilung. Hierfür gibt es Fördermittel in Höhe von 77 000 Euro. Das neue Konzept soll bis September 2019 fertiggestellt werden. Die Kommunen dürfen beim Kreis ihren Bedarf für eine Untersuchung anmelden.

Bürstadts Bürgermeisterin Bärbel Schader freut sich, dass der Kreis ein koordiniertes Konzept erstellen will. „Die einzelnen Städte kümmern sich um ein individuelles Angebot, wie in Bürstadt mit der geplanten Ausweisung der Nibelungenstraße als Fahrradstraße“, nennt Schader ein Beispiel. „Mit Hessen Mobil haben wir viel gemeinsam auf die Beine gestellt und mit der Erlebnisroute Ried auch.“ Wichtig sei es nun, die vorhandenen Wegeachsen und -netze zu verknüpfen und auszubauen.

Dies sieht ihr Amtskollege für Biblis, Felix Kusicka, ähnlich: „Wir haben jetzt die Chance, auf den Hauptverkehrsachsen aufeinander zuzuwachsen. Mir fehlt auf unserer Gemarkung beispielsweise ein Brückenschlag über die B 44“, nennt Kusicka eine Möglichkeit. In den vergangenen Jahren sei vieles als Radweg ausgewiesen worden, wo es keinen großen Sinn ergebe. Ein Beispiel seien ehemalige Feldwege, die nun erneuert werden müssten. „Die Finanzmittel sollten zielgerichtet eingesetzt werden.“ bur

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