Bürstadt

Jahreshauptversammlung Jürgen Stollhofer löst Thomas Morweiser an der Spitze des Bürstädter Vereins ab / Aktive sollen mehr Arbeitsstunden leisten

Angler wählen neuen Vorsitzenden

Bürstadt.Der Angelsportverein 1933 Bürstadt hat einen neuen Vorsitzenden: Jürgen Stollhofer. Den Jahresbericht auf der Mitgliederversammlung stellte Thomas Morweiser vor. Er fungiert künftig als Kassenwart. Die Versammlung beschloss außerdem, dass die zu leistenden Arbeitsstunden der aktiven Angler ab 2020 auf 20 Stunden erhöht werden und dass die Teilnahme an einem Vereinshegeangeln nur noch mit gültiger Gewässerkarte möglich ist.

Daniel Hajdziuk, Schriftführer und Bauwart, fasste den Mitgliederstand zusammen: 120 Mitglieder hat der Verein, 86 Aktive und 34 Passive weiterhin neun Ehrenmitglieder und fünf Jugendliche. Hajdziuk berichtete über die Hege und Pflege beider Gewässer und das Errichten der Rentnerplätze, über die Reparaturen der Kreisel- und Schwengelpumpe sowie Maßnahmen in WC und Küche. Neu angeschafft wurden Tische, eine Elektro-Doppelfritteuse, eine Heckenschere, ein Rasenmäher, Kühlschränke, ein Küchen- und ein Festzelt. Über das Jahr kamen 1000 Arbeitsstunden von Mitgliedern zusammen – vor allem bei Arbeitseinsätzen und Vereinsfesten.

„Es fanden acht Hegeangeln statt, bei denen insgesamt 88 Kilogramm Fisch gefangen wurden“, so Sportwart Frank Grimmel. Im vergangenen Jahr gab es mehrmals Forellenangeln am Groß-Loch und drei Tandemangeln, die alle gut besucht waren. Zwei Tandemangeln wurden gemeinsam mit dem Nachbarverein Rheinlust veranstaltet. Grimmel gab bekannt, dass er sein Amt aus zeitlichen Gründen niederlegen wird.

Gewässerwart Philipp Vorwinkel berichtete über den getätigten Fischbesatz 2018: Im Groß-Loch waren es 216 Kilogramm Forellen und 20 Kilogramm Saiblinge, ins Gewässer Erle kamen 200 Kilogramm Rotaugen und 250 Kilogramm Schleien. Die Kosten für den Fischbesatz beliefen sich auf rund 3760 Euro. Jugendwart Stefan Janz erzählte, dass die Jugendstunden von fünf bis zehn Jugendlichen besucht würden. Allerdings kann Timo Kessler die Jugendarbeit nicht mehr unterstützen.

Vom Handgeld aus der Jugendkasse wurden Angeln und Zubehör gekauft. Es gab Ausfahrten zum Forellenangeln in den Odenwald und weitere Ausflüge. „Jugendstunden finden alle 14 Tage donnerstags am Groß-Loch statt“, sagte Janz.

Der Vorstand stellte zwei Anträge an die Generalversammlung, die angenommen wurden und ab 2020 in Kraft treten. Diejenigen, die regelmäßig angeln, aber sich nicht an den Aktivitäten des Vereins helfend beteiligen, sollen mehr eingebunden werden. „Wer bei uns angelt, der muss auch etwas für den Verein tun“, betonte Morweiser. Das gelte aber nur für die aktiven Angler, ausgenommen sind Rentner, Jugendliche und die Passiven.

Zu einem wurde zugestimmt, dass die zu leistenden Arbeitsstunden von derzeit 15 auf 20 erhöht werden. Nicht geleistete Arbeitsstunden können mit 12 Euro je Stunde abgelöst werden. Weiterhin wird ab 2020 für die Teilnahme an einem Vereinshegeangeln eine gültige Gewässerkarte vorausgesetzt. Bei den Neuwahlen sprach Vorsitzender Morweiser die Wichtigkeit des ehrenamtlichen Engagements an und, dass die Vorstandsmitglieder oftmals mehrere Posten erfüllen müssen. Er selbst sei seit 13 Jahren als Vorsitzender aktiv und seit 2015 gleichzeitig als Kassenwart. Dies sei dauerhaft nicht mit der Satzung zu vereinbaren. Deshalb wurden nun Positionen im Vorstand neu besetzt, was auch gelang.

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