Bürstadt

Schillerschule Baustart verzögert sich weiter

Arbeiten beginnen im neuen Jahr

Archivartikel

Bürstadt.Die Bürstädter Schillerschule muss noch länger auf den Baustart warten: Die Container kommen doch erst im neuen Jahr. Im Sommer hatte Landrat Christian Engelhardt noch die Herbstferien im Blick. Im Oktober, spätestens November, sollten die Ausweichquartiere für die Schüler geliefert werden.

Wie die Kreisverwaltung auf Anfrage mitteilt, beginnen die ersten Vorarbeiten im Januar oder Februar. Die dreigeschossigen Container sollen dann an der Oberschulheiß-Schremser-Straße Platz finden. Frühestens ab dem kommenden Schuljahr könnten die Klassen aus dem Ostbau hier einziehen. Auch die Verwaltung richtet dort ihre Büros ein, wie Schulleiter Torsten Wiechmann berichtet. Danach ist der Abriss des Ostbaus vorgesehen. „Um die Container stellen zu können, sind Kies und Betonplatten als Grundlage nötig“, erläutert Wiechmann. Zudem müssten Anschlüsse für Strom, Wasser und Heizung gelegt werden. Dann erst folge der Innenausbau der Container. Der Verkehr auf der Oberschultheiß-Schremser-Straße werde dann in einem Schwenk um die Container herum geführt. Da die Fahrbahn breit genug ist, sei dies in Abstimmung mit der Stadt möglich.

Die Containermodule sollen die Lücke zwischen Schule und St. Peter schließen. Vor der Installation muss auch noch die Wiese hinter dem Westbau asphaltiert werden. „Sonst kommen die Baufahrzeuge nicht mehr hin. Die Schüler nutzen die Fläche dann als Schulhof“, erklärt Wiechmann.

Videokonferenz für Anwohner

Die erneute Verzögerung begründet der Kreis Bergstraße mit den umfangreichen Planungsarbeiten. Der gesamte Prozess habe „mehr Zeit in Anspruch genommen“ als ursprünglich vorgesehen. Ob sich damit auch die Fertigstellung des Neubaus verzögert, ließ die Kreisverwaltung bislang offen. Noch im Sommer hatte Engelhardt das Jahr 2024 genannt. Ursprünglich sollte die Sanierung der Schillerschule allerdings im Jahr 2019 starten. Wegen steigender Schülerzahlen plante der Kreis dann komplett um: Alle Gebäude werden abgerissen und neu aufgebaut.

Die Anwohner sollen in einer Videokonferenz über den Ablauf der Arbeiten und auch die anstehenden Sperrungen informiert werden. Kreis und Stadt wollen dazu gemeinsam einladen. Ein Termin wurde noch nicht genannt. cos/sbo

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