Bürstadt

Geburtstag Groß-Rohrheimer Einkaufsangebot besteht seit 26 Jahren

Bauernmarkt entwickelt sich zum beliebten Treffpunkt

Archivartikel

Groß-Rohrheim.Seit den Umbaumaßnahmen am Bahnhof ist der Groß-Rohrheimer Bauernmarkt in den Hof und die Scheune hinter dem Rathaus gezogen. An diesem gemütlichen Platz hat sich der Wocheneinkauf zu einem Treffpunkt für viele Gruppen entwickelt. Auch beim Jubiläumsbauernmarkt zum 26. Geburtstag tummeln sich viele Besucher zwischen den Ständen.

So sitzen an den Wein- oder Bierstammtischen Volleyballer, die Mitglieder des Turnvereins und eine Wandergruppe. Doch die kleine Kontaktbörse wird auch von Menschen aus umliegenden Ortschaften gerne zum Gedankenaustausch genutzt.

Leuchtend gelbe Sonnenblumen zogen dabei die Blicke auf sich. Sie machten auf den Stand des Bauernmarkt-Teams aufmerksam. Freundliche Damen übergaben jedem Besucher einen Holzkugelschreiber, das passende Einkaufsblöckchen gleich inklusive.

„Heute ist eine Abordnung unserer Stammgäste mit dem Fahrrad und zwei Autos nach Rheinhessen zu einer Weinprobe gefahren“, berichtete Christa Rupp vom Arbeitskreis Bauernmarkt. Sie freute sich besonders, dass die beiden Marktbeschicker der ersten Stunde, Embachs Hoflädchen aus Wattenheim und die Metzgerei Volz aus Biebesheim, erneut mit von der Partie waren. Aber zum Gerüst des Bauermarktes gehört auch der Lottoclub „Sechs Richtige“ und ihre weit über die Gemeindegrenzen bekannte Bratwurst. Doch die Männer vom Lottoclub boten auch „Worscht in Dosen“ und Pommes mit ihrer eigenen Spezialsoße an.

Das Weingut Vollmer aus Hohen-Sülzen schenkte Rebensaft aus. Imker Georg Lechowski aus Pfungstadt, der zehn Bienenstöcke sein eigen nennt, bot unterschiedlichste Honig-Geschmackssorten an. Dicht umdrängt auch die lange Kuchentheke. Die Mitglieder des GV Liederkranz verwöhnten mit leckeren Kuchen und Torten.

Diskutiert wurde der Standort des beliebten Dorfmarktes. Zurück in die Bahnhofsallee oder im anheimelnden Ambiente des Rathaushofes bleiben? Für Christa Rupp und ihr Team haben beide Orte ihre Vor- und Nachteile.

Diskussion über Rückkehr

So fehlen in der Bahnhofsallee Toiletten und Wasseranschlüsse. Zudem gibt es keine Möglichkeiten, Utensilien einzuschließen. Der Rathaushof ist für viele Marktbeschicker durch seine beschränkten Ausmaße eine echte Herausforderung. Während für viele ältere Menschen die Nähe von großem Wert ist, stellt der allwöchentliche Transport ihrer Gerätschaften für die Männer am Grill der „Sechs Richtigen“ vor eine echte Herausforderung. Zudem finden viele andere Veranstaltungen hier statt. „Es müssen die Voraussetzungen stimmen und in Einklang gebracht werden“, erklärte Christa Rupp. Wegen der Standortfrage will sie sich mit den Kommunalpolitikern in Verbindung setzen. Fell

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