Bürstadt

Bauskandal in Bürstadt

Archivartikel

Zum geplanten Bauprojekt in der Mainstraße 54 von Bürstadt:

Die Bürstädter Stadtverordneten setzen sich, wie in Bobstadt, über die berechtigten Interessen der Anwohner und Bürger hinweg, nur um die Wünsche eines bestimmten Investors zu bedienen.

Wie kann man so einen gigantischen Wohnkomplex zwischen Mainstraße, Kirschstraße, Clemensstraße auf einer Fläche von zirka 3500 Quadratmetern mit mindestens 21 Wohnungen und einer vierstöckigen Bauweise mit Flachdach, in einem gewachsenen Gebiet zulassen, wobei die anderen Häuser nur zweistöckig mit Giebeldach gebaut sind.

Unter dem Deckmantel „seniorengerechtes Wohnen“ werden für diesen Investor drei Wohnkomplexe errichtet, die mehr als zwölf Meter in die Höhe ragen, wobei dann die zukünftigen Mieter/Eigentümer ungeschützt in die kleineren Ein- bis Zweifamilienhäuser der Nachbarschaft hineinschauen können, ohne dass ein Sichtschutz gewährleistet wäre. Warum machen sich die Entscheidungsträger nicht mal ein Bild vor Ort und sprechen mit den Anliegern, um die Auswirkungen dieses Vorhabens zu erkennen? Einwände der Anlieger werden dagegen missachtet, nur um das Vorhaben durchzupeitschen.

Wir dachten immer, die Bürstädter Politik würde sich am Wohl ihrer Bürger orientieren. Pustekuchen!

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