Bürstadt

Schillerschule Fest zum Abschluss der Projektwoche

„Baustelle“ kommt gut an

Archivartikel

Bürstadt.Ab sofort können sich ratlose Häuslebesitzer, Dekorateure oder Heimwerker an die Bürstädter Schillerschüler der ersten bis dritten Klassen wenden. Denn nach einer Projektwoche rund um die Mensa-Baustelle haben sie sich zu echten Experten gemausert.

Immer den Neubau ihrer Mensa vor Augen – der leider den Schulhof verkleinert, wie die Schulgemeinschaft bedauernd anmerkte – haben sie gehämmert, gesägt, genagelt und gebastelt. Sie haben Ausflüge gemacht, gesungen, fotografiert und eine Projektwochenzeitung erstellt.

Etwa 400 Kinder hatten sich an der Projektwoche „Baustelle“ beteiligt. Sie waren aber nicht nur handwerklich aktiv, sondern konnten ihre Kreativität auch beim Herstellen von Nagelbildern und Mosaiken unter Beweis stellen. Sie lernten, wie in früheren Zeiten Fachwerkhäuser gebaut wurden. Auch über den Bau von Hochhäusern und Brücken, bei denen die Statiker gefordert sind, erfuhren sie Wissenswertes.

Beim Schulfest zeigten sie nun, was sie mit viel Herzblut geschaffen haben. Entspannen können sie sich nun auf der Baustellenwiese, wo ein Kriechtunnel, bequeme Sonnenliegen und Indianer-Tipis warten. Musikalisch begrüßten die Schüler ihre Gäste mit dem Lied: „Wer will fleißige Handwerker sehen.“ Die einzelnen Projekte stellten sie mit Bildern und Texten vor. So hatte die Vorschulklasse Helme gebastelt, Sandbilder gemalt und Türme aus Lego und Bausteinen gebaut.

Fliesen verlegt und Pläne studiert

Wie man Bauarbeiter wird sowie Hämmern, Schrauben, Betonieren und Mauern erlernt, interessierte 39 Kinder. Sie verlegten Fliesen, zogen Wände hoch und sind nun in der Lage, Baupläne zu lesen. Zudem machten sie einen Ausflug zum Kloster Lorsch. Andere besuchten eine Metallbaufirma oder vergnügten sich auf der alla-hopp!-Anlage. Auch im Musikraum wirbelten die Schüler: Für die Wände bastelten sie Instrumente aus Papier und eine Rassel aus Röhren.

Bei der Projektwoche lernten die Kinder, mit den unterschiedlichsten Werkzeugen umzugehen. „Die hat uns dankenswerterweise die Erich Kästner-Schule zur Verfügung gestellt“, erklärte Konrektorin Alexandra Schwarz, die die Zusammenarbeit zwischen Lehrern und Eltern lobte. Rektor Torsten Wiechmann dankte zudem Hausmeister Tremmel und den Mitarbeiterinnen des Schulsekretariates. Fell

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