Bürstadt

Neujahrsturnier Seit 44 Jahren treffen sich AH-Teams zum Kräftemessen / Neuling Amicitia Viernheim schnappt sich Pokal

Bei Premiere gleich den Sieg gesichert

Bürstadt.Mit einer kleinen Überraschung endete das Neujahrsturnier der Bürstädter Eintracht. Zum ersten Mal mischte bei den Ü 35-Mannschaften auch ein Team der SG Amicitia Viernheim mit – und konnte sich im Finale gegen den SC Olympia Lorsch gleich den Turniersieg sichern. Dritter wurde die FSG Riedrode, die das Team der SG Bürstadt/Bobstadt auf den vierten Rang verwies.

Das Neujahrsturnier für Fußballer über 35 Jahren wird schon seit 44 Jahren ausgetragen und gilt als schöner, sportlicher Einstieg ins neue Jahr. Ausrichter war einmal mehr der Förderverein Eintracht Bürstadt, der in die Erich Kästner-Halle einlud. Von zwölf bis 18 Uhr rollte hier der Ball.

Zwei Gruppen standen bereit, Gruppe A war mit vier Mannschaften um eine reduziert, da der VfB Lampertheim absagen musste. Hier traten die SG Bürstadt/Bobstadt, die SG Pfiffligheim/Pfeddersheim, der SV Schönberg und der ASV Nibelungen Worms gegeneinander an. In der Gruppe B waren mit der FSG Riedrode, dem SC Olympia Lorsch, dem FC Alemannia Groß-Rohrheim sowie der FSG Bensheim und der Amicitia aus Viernheim fünf Mannschaften vertreten.

„Zum ersten Mal bei unserem Turnier dabei waren die Viernheimer, die Bensheimer und die Schönberger“, berichtete Marco Schwaiger, Abteilungsleiter der Eintracht-AH und Mitglied des Organisationsteams. Das Turnier verlief fair, die Schiedsrichter und die Turnierleitung um Rainer Schremser, Andreas Brammer und Rainer Künstler mussten wenig eingreifen. „Alle Teams trugen dazu bei, dass es ein erfolgreiches und gutes Turnier wurde“, lobte Schwaiger. Sein Dank ging zudem an die engagierten Helfer, fünfzehn sorgten für den reibungslosen Ablauf von Aufbau bis Abbau, Bewirtung und allem, was bei einem Turnier dazu gehört.

Das Hauptaugenmerk lag allerdings auf den Teams, die in der Halle mit jeweils vier Feldspielern und einem Torwart antraten, die Spielzeit betrug jeweils zwölf Minuten. Die Mannschaften kämpften um die begehrten beiden ersten Tabellenplätze, die für die Teilnahme am Halbfinale berechtigten. Diese sicherten sich in der Vorrunde in der Gruppe A die Amicitia mit vier Siegen und zwölf Punkten und einer Tordifferenz von 14 Toren. Die Viernheimer schossen 17 Tore und bekamen nur drei Gegentore. Den zweiten Platz in der Gruppe belegte die SG Bürstadt/Bobstadt mit neun Punkten und drei Siegen, nur gegen die Viernheimer musste sich das Team geschlagen geben.

Knapp die Nase vorn

In der Gruppe B lagen mit jeweils neun Punkten die Lorscher und die Riedroder vorne, bei der Tordifferenz hatte Lorsch mit zehn Toren vor Riedrode mit sechs Toren die Nase vorne. In den Halbfinalen setzte sich die Amicitia knapp mit 4:3 gegen Riedrode durch, Lorsch gewann gegen die SG Bürstadt/Bobstadt mit 5:2 Toren. Somit mussten die Nachbarn Riedrode und Bürstadt/Bobstadt im Spiel um Platz drei antreten, dieses gewann Riedrode mit 3:1 Treffern.

Das Endspiel wurde von den Viernheimern dominiert, Lorsch kam nicht zum Zuge und musste sich schließlich mit 5:0 Toren geschlagen geben. Auf den Plätzen fünf bis neun folgten der ASV Nibelungen Worms, der SV Schönberg, der FC Alemannia Groß-Rohrheim, die SG Pfiffligheim/Pfeddersheim und die FSG Bensheim. str

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