Bürstadt

Ausschuss I Höhe der Straßenbeiträge steht fest

Belastung nicht höher als erwartet

Archivartikel

Bürstadt.Bürstadt hat sich Ende vergangenen Jahres für die Einführung wiederkehrender Straßenbeiträge zum 1. August entschieden. Nun liegen die Berechnungen des beauftragten Büros vor. Bürgermeisterin Bärbel Schader legte die Zahlen im Haupt- und Finanzausschuss vor. Danach bezahlen die Hauseigentümer in der Kernstadt 36 Cent pro Quadratmeter im Jahr für den Zeitraum von 2018 bis 2022. In Bobstadt werden 31 Cent pro Quadratmeter für die Zeitspanne von 2018 bis 2021 fällig. In Riedrode bezahlen die Hauseigentümer 39 Cent pro Quadratmeter, allerdings nur für die Jahre 2018 bis 2020. Nach einer Musterrechnung werden für ein Grundstück mit zwei Vollgeschossen in der Kernstadt im Jahr 225 Euro fällig.

10 Millionen Euro für Sanierung

Die Fraktionen waren zufrieden mit den Zahlen, die sich in etwa in der Höhe bewegen, mit denen Politik und Verwaltung gerechnet hatten. Für SPD-Fraktionschef Franz Siegl ist die Belastung für den Einzelnen erträglich. „Alle bezahlen nun, weil auch alle die Straßen benutzen“, freut er sich über die Umsetzung des Modells, das die SPD auf den Weg gebracht hat. „Ohne die Umstellung könnten wir kein Programm über 10 Millionen Euro für Straßensanierungen auflegen können“, betonte Siegl. Dem pflichteten auch Hans-Joachim Domby (FDP) und Alexander Bauer (CDU) bei.

Außerdem hat das Büro eine Liste der Straßen ausgearbeitet, die für bis zu 25 Jahre befreit werden, weil in der jüngsten Zeit bereits Anliegerbeiträge nach dem alten Modell bezahlt werden mussten. „Diese Liste ist noch nicht ganz vollständig, wird aber zur Stadtverordnetenversammlung am 13. Juni vorliegen“, kündigte die Bürgermeisterin an.

Ursprünglich war geplant, dass nur die Bürger einen Bescheid erhalten, die auch bezahlen müssen. Siegl regte jedoch an, auch die zu benachrichtigen, die befreit sind, und sie zugleich über den Zeitraum der Befreiung zu informieren. Schader sicherte zu, dies aufzunehmen. kur

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