Bürstadt

Vereine FV Biblis und Wasserrose freuen sich über großen Besucherandrang / Angler stoßen an ihre Grenzen

Bestens besuchter Vatertag

Archivartikel

Biblis.Blauer Himmel, Sonnenschein, aber auch Wind und sogar ein bisschen Regen, so präsentierte sich der Feiertag zu Christi Himmelfahrt. Viele nutzen das gerade zu Beginn gute Wetter für Ausflüge und Radtouren. Genügend Einkehrmöglichkeiten waren schließlich vorhanden. In der Großgemeinde Biblis gab es mehrere Feiern zum „Vaddertag“, die mit Geselligkeit und Leckereien anlockten.

Schon seit einigen Jahren lädt der Fußballverein (FV) Biblis zu einem Fest mit Biergartenatmosphäre am grünen Eingangsbereich des Pfaffenau-Stadions ein – in diesem Jahr sogar mit mehr Programm und kulinarischen Spezialitäten. Denn der FV Biblis feiert seinen 100. Geburtstag, und hierfür wurde zu Vaddertag aufgerüstet: So gab es neben den obligatorischen deftigen Grillsachen zudem ein frisches Spanferkel zum Verzehr. „Das war ruckzuck weg“, kommentierte FV-Vorsitzender Karlheinz Gölz. Er zeigte sich freudig überrascht über den großen Zuspruch. Mit so vielen Gästen habe der Verein gar nicht gerechnet.

Dartscheibe in Riesenformat

Auch viel „Laufkundschaft“ konnten die Organisatoren ab zehn Uhr morgens verzeichnen. Die Besucher konnten es sich unter freiem Himmel und in einem Zelt gemütlich machen, schlemmen und erzählen. Dazu gab es noch Live-Musik, geboten von der Bürstädter Formation „District Lounge“. Die Kinder sprangen auf der Hüpfburg herum, und Groß und Klein konnten sich zudem beim Fußballdart austoben.

Die Mitglieder hatten eine riesige Dartscheibe aus Luftpolstern aufgestellt. Darauf wurde mit speziellen Fußbällen geschossen, die dann an der Oberfläche der Dartscheibe hängen blieben. So war genau zu sehen, wie viele Punkte geschossen wurden.

Auch am Bruchweiher öffneten sich die Pforten für hungrige und durstige Einkehrer. Dort lädt der Angelsportverein Wasserrose Biblis bereits seit über zwanzig Jahren zum Feiern an Christi Himmelfahrt ein. Deren Spezialitäten lockten vor allem Fischfreunde an. Denn wer Zander essen wollte, der ist beim ASV genau richtig. Wie immer füllte sich schnell der Festplatz auf dem Gelände und die beliebten Plätze mit Blick auf den See. Michael Prommer, Vorsitzender des Vereins, freute sich über den großen Zuspruch. Auch hier wurden viel Laufkundschaft und Ausflügler bewirtet.

Neben dem schönen Ambiente im Grünen und am See sorgten zudem viele fleißige Helfer – darunter der Nachwuchs – für zufriedene Besucher. Diese konnten nämlich einfach den Tag genießen und sich bedienen lassen, alles wurde direkt an den Tisch gebracht.

Die Masse an Besuchern zeige zwar, dass der „Vaddertag“ bei den Anglern ein Anziehungspunkt sei, jedoch berichtete Prommer auch, dass man an der Grenze der Besucherkapazität angelangt sei. Noch mehr könnten die Helfer kaum stemmen, ohne dass es große Wartezeiten gebe. Und man wolle ja, dass die Gäste zufrieden seien und sich wohlfühlen.

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