Bürstadt

Kerwecrew Riedrode Gegenbesuch und Arbeitseinsatz bei ehemaliger Riedroder Familie Schwarz im schweizerischen Döttingen

Besuch im Lande der Eidgenossen

Archivartikel

Riedrode.Auch wenn Familie Schwarz mittlerweile in der Schweiz ihr Zuhause gefunden hat, so ganz haben sie Riedrode nicht verlassen. Denn alljährlich kommen sie zur Kerwe zurück und feiern das Kirchweihfest ausgelassen und mit einer gehörigen Portion Standvermögen mit. Zudem laden sie seit nunmehr drei Jahren die Kerwecrew zum Gegenbesuch ein.

So machte sich an einem Wochenende die trinkfeste Mannschaft in zwei Gruppen auf den Weg nach Döttingen. Beladen mit Möbeln, Werkzeug und Verpflegung in „fester und flüssiger Form“, wie es Kerwe-Opa Bernd Deckenbach beschrieb, wurden sie herzlich empfangen, in die Zimmer verteilt und nach einem leckeren Abendessen in die Betten geschickt. Denn schon am Freitag wartete jede Menge Arbeit auf sie. So wurde der Rasen auf dem Grundstück der Ex-Riedrodener ausgehoben und die Fläche nach dem Auffüllen planiert. Nachdem auch der zweite Trupp angekommen war, wurde bei Hausmacher Wurst gefeiert und beim geselligen Zusammensein so manche Anekdote zum Besten gegeben.

Doch der Samstagmorgen wartete mit neuen Aufgaben. Nach dem Frühstück musste die Fläche noch einmal geplant und die Unkrautfolie aufgebracht werden. Darauf wurde der Kunstrasen verlegt und fachmännisch gesandet. Die nun abgeschlossene Aufgabe wurde natürlich mit einem kühlen Getränk entsprechend begossen. Der Nachmittag stand ganz im Zeichen des Vergnügens. Ein Besuch einer im nahe gelegenen Schwarzwald beheimateten Privatbrauerei stand auf dem Ausflugsprogramm. Bei einer Führung mit Braumeister Bernhard Ebner lernten die hessischen Besucher – die über einige Bier-Erfahrung spätestens seit der Kerwe verfügen – noch einige Finessen, die bei der Herstellung des Gerstensaftes zu berücksichtigen sind. Der Höhepunkt der Führung war der Genuss eines naturtrüben Pils, das in einem 20 000-Liter-Faß im Keller der Brauerei gelagert wird. „Bei dieser Menge musste sogar die Kerwecrew passen“, scherzte Deckenbach beim Rückblick. Der Abend wurde mit einem Grillabend abgeschlossen.

Am Sonntagmorgen hieß es nach einem reichhaltigen Frühstück Koffer packen und unter Abschiedstränen die Heimreise antreten. Fell

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