Bürstadt

TG Bobstadt Tenniskurs für Ferienspielkinder

„Bleibt immer in Bewegung“

Archivartikel

Bobstadt.„Bleibt immer in Bewegung“, motivierte Gerhard Babitsch, Jugendwart bei der TG Bobstadt, die Kinder beim Spiel mit dem Tennisball. Bevor der gelbe Ball zum Einsatz kam, übten die Kinder mit einer langsameren Variante. „Der Sprung reduzierte Ball ist nicht so schnell und daher für Anfänger gut geeignet zum Treffen“, erklärte Babitsch, der gemeinsam mit Doris Kessler die acht Kinder auf dem Tennisplatz betreute.

„Wir möchten den Kindern in den kommenden drei Stunden erste Schritte im Tennis beibringen, hierzu gehört vor allem das Kennenlernen der Ballbewegung“, so der Jugendwart. Denn die Kinder merkten schnell, dass der Ball nicht immer dort hinflog, wo man wollte. Wenn er vom Boden absprang, schlug er merkwürdige Richtungen ein. Daher ist das Gefühl für den Ball umso wichtiger beim Tennisspiel.

Fleißig geübt

Die Jungen und Mädchen spielten mit Kinderschlägern vom Verein, manche hatten zum ersten Mal einen Schläger in der Hand und mussten sich erst an das Gewicht gewöhnen. Während der Ballschule wurde natürlich auch direkt mit dem Ball trainiert. Die beiden Tennisspieler machten den Kindern die Übungen vor, etwa den Ball auf den Boden aufschlagen lassen und danach dem Spieler gegenüber zuspielen. „Von unten nach oben“, erklärte Babitsch die Schlagtechnik. Die Jungen und Mädchen übten das fleißig und spielten sich im Kreis den Ball zu.

„In Bewegung bleiben“, lautete erneut das Motto. Wer statisch an einer Stelle stand, der bekam den Ball nicht auf seinen Schläger. Zum einen mussten die Kinder schauen, wie der Ball flog, wo er aufkam und wie er von dort wieder absprang. Entsprechend sollten sie sich in die passende Position und Entfernung zum Ball stellen, damit sie ihn auch treffen konnten. Viel Koordinationsvermögen war nötig.

Babitsch und Kessler hatten weitere Spiele vorbereitet, um das Ballgefühl zu schulen. Sie schlugen leicht Bälle zu. Und die Kinder fingen diese mit der Öffnung eines umgedrehten Kegels. Gar nicht so einfach, doch der Ehrgeiz war geweckt. „Vor allem geht es um Bewegung und Spaß, die Kinder spornen sich gegenseitig an“, freuten sich die Betreuer über die Begeisterung der Teilnehmer. Je besser sie trafen und je länger die Ballwechsel hin und her gingen, umso mehr strahlten die Kinder. Die TG unterstütze gerne die Ferienspiele der Stadt und damit das betreute Freizeitangebot für Kinder. Man hoffe natürlich auch, dass der eine oder andere nach den Ferien zum kostenlosen Schnuppern vorbei komme. Gut dreimal können interessierte Kinder ohne Kosten beim Training mitmachen. str

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