Bürstadt

Soziale Stadt Gesprächsrunde in St. Peter am Mittwoch

Bürger sollen wieder mitreden

Bürstadt.Drei Mal konnten Bürstädter bereits ihre Wünsche und Ideen einbringen für die Entwicklung der östlichen Innenstadt. Nun sind sie erneut aufgerufen, sich zu beteiligen – um über die bisherigen Ergebnisse zu diskutieren: Die Stadt lädt am Donnerstag, 15. November, ab 19.30 Uhr in den Pfarrsaal von St. Peter ein. Dort präsentiert das Planungsbüro NH ProjektStadt, das das Städtebauprogramm seit Sommer begleitet, die verschiedenen Maßnahmen. „Wir zeigen auch eine Kostenübersicht und Prioritätenliste“, kündigt Projektleiter Jürgen Schmitt an. Im Ausschuss für Umwelt und Stadtentwicklung hat er die bisherigen Schritte noch einmal erläutert.

Der Maßnahmenkatalog mit dem langen Namen „integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK)“ soll noch in diesem Jahr von der Stadtverordnetenversammlung verabschiedet werden. Danach wird er ans Land Hessen geschickt, das über die Zuschüsse entscheiden wird. „Dieser Entwurf ist aber mehr oder weniger unverbindlich“, erklärt Schmitt. „Es bedeutet noch nicht, dass alles gefördert wird. Zudem können jederzeit Maßnahmen nachgemeldet werden.“ Denn in den zehn Jahren, die das Förderprogramm laufe, könne sich noch so einiges ergeben oder ändern.

„Wir gehen mit der Bürgerveranstaltung direkt ins Quartier, damit die Bewohner zu Fuß kommen können“, sagte Bürgermeisterin Bärbel Schader. Sie hofft auf eine hohe Beteiligung. Mitspracherecht hat in den kommenden Jahren zudem eine Gruppe aus Politikern, Bewohnern und Institutionen im Gebiet – ähnlich wie die Lokale Partnerschaft (LoPa) im Förderprogramm Aktive Kernbereiche. „Die erste Sitzung hat bereits stattgefunden“, so Schader.

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