Bürstadt

EU-Verbot

Bürstadt hält an Kunstrasen fest

Archivartikel

Bürstadt.Das Thema Kunstrasen ist aufgrund des geplanten EU-Verbots für Kunststoffgranulat derzeit in aller Munde. Die SPD-Fraktion in Bürstadt sorgt sich, welches Material bei den beiden geplanten Plätzen auf dem Bildungs- und Sportcampus zum Einsatz kommen soll. „Es war klar, dass wir nicht dieses Granulat verwenden, wir wollen nachhaltiges Material“, erklärte Bürgermeisterin Bärbel Schader im Ausschuss für Umwelt und Stadtentwicklung. Aber wie es bei der Eintracht und FSG Riedrode aussehe, die bereits auf Kunstrasen spielen, wollte Philipp Ofenloch (SPD) weiter wissen. „Wie bewerten die Vereine das Verbot? Und was kann die Kommune machen?“ Denn die Umstellung sei extrem teuer. Schader meinte, der Belag bei den vorhandenen Plätzen müsse ohnehin nach einer gewissen Dauer ausgetauscht werden. Noch sei aber Zeit, um dies zu klären. „Alle Behörden arbeiten bei dem Thema schon mit Hochdruck“, versicherte sie. Auf dem neuen Campus sei ein echter Rasen jedoch keine Alternative: Das Gras halte der Belastung durch die vielen Mannschaften beim Training und den Spielen das ganze Jahr über nicht stand. cos

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