Bürstadt

Kommunalpolitik Förderprogramm bleibt Thema in verschiedenen politischen Gremien / Biogasanlage nun offiziell an Stadt übergeben

Bürstadt zurrt Konzept für Soziale Stadt fest

Archivartikel

Bürstadt.Das Integrierte Stadtentwicklungskonzept (ISEK) für das Förderprogramm Soziale Stadt steht soweit fest. Das teilte Bürgermeisterin Bärbel Schader im Umwelt- und Stadtentwicklungsausschuss mit. Das Konzept gehe den Stadtverordneten demnächst zu. Es soll in der Sitzung des Sozialausschusses am Dienstag, 28. Mai, sowie in einer weiteren Sitzung mit dem Sozialausschuss und dem Ausschuss für Umwelt und Stadtentwicklung am Dienstag, 18. Juni, beraten werden. Am Mittwoch, 26. Juni, ist für das ISEK eine zusätzliche Sitzung der Stadtverordnetenversammlung vorgesehen. „Das ist nämlich die Grundlage, um die Satzungsänderung mit dem Vorkaufsrecht der Stadt auf den Weg zu bringen“, erläuterte die Bürgermeisterin.

Hartmut Jung von der Bürstädter Grundstücksentwicklungsgesellschaft (BGE) erklärte im Ausschuss, dass in der früheren Biogasanlage letzte Arbeiten an den Kesseln gemacht wurden, und nun die Übergabe an die Stadt erfolgt sei. „Jetzt können wir weiter planen“, stellte er fest. Der ehemalige Energiepark soll neuer Standort des Betriebshofs werden.

Rund geht’s auch bald auf dem Sportpark-Gelände: Am Donnerstag, 6. Juni, soll das Bauschild für den neuen Bildungs- und Sportcampus enthüllt werden – mit interessierten Bürgern und Anwohnern. Zudem werde die VfR-Tribüne abgerissen – ein Bauzaun soll die Gäste im benachbarten Freibad schützen.

Ursula Cornelius (CDU) wollte in ihrer Eigenschaft als Ortsbeirätin von Bobstadt wissen, was die Begehung von Hessen Mobil in der Frankensteinstraße ergeben habe. „Eine Verkehrszählung ist erst für 2020 vorgesehen. Für die Umgestaltung der Kurve gibt es zwei Varianten, die in der nächsten Ortsbeiratssitzung vorgestellt werden sollen“, antwortete die Bürgermeisterin.

SPD-Fraktionschef Franz Siegl hätte gerne Informationen über Schaders Gespräch mit Lampertheims Bürgermeister Gottfried Störmer gehabt, was einen gemeinsamen Anschluss an die Kläranlage in Mannheim betrifft. Doch in der Spargelstadt würde dies noch einmal ausführlich in den Gremien besprochen. Deshalb müsse Bürstadt abwarten, bis der Beschluss in der dortigen Stadtverordnetenversammlung gefasst werde. Lampertheim werde Bürstadt informieren.

Alexander Bauer (CDU) fragte nach, ob die Stadt in der Wasserwerkstraße die Verkehrsinsel am Radweg überprüfen könne, da sie von vielen Autofahrern im fließenden Verkehr als störend empfunden werde. Bauer sprach sich für eine Farbmarkierung aus, was geprüft werden solle. cid

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