Bürstadt

Politik Auf der zweiten Etappe ihrer Sommertour nehmen die Parteimitglieder auch Bauprojekte unter die Lupe

Bürstädter Christdemokraten besuchen neues Quartiersbüro

Archivartikel

Bürstadt.Der Auftakt der zweiten CDU-Sommertour in Bürstadt fand diesmal am nicht ganz unumstrittenen Verkehrskreisel am Historischen Rathaus statt. Man sei bei den Bauarbeiten genau im Zeitrahmen, erläuterte Bürgermeisterin Bärbel Schader. Ende Juli wird zumindest die Mainstraße wieder durchgängig befahrbar sein. „Alle Geschäfte können aber jederzeit fußläufig erreicht werden“, versicherte die Bürgermeisterin.

„Sinn und Zweck der ganzen Maßnahme ist es, die Innenstadt vor allem für Radfahrer und Fußgänger attraktiver zu gestalten. Der Radtourismus wird in Zukunft zunehmen“, erläuterte der CDU-Landtagsabgeordnete Alexander Bauer den Anwesenden. Der neue Kreisel ermöglicht es Radlern künftig, sicher in die Nibelungenstraße – auch entgegen der Fahrtrichtung – einzubiegen. Bislang habe die Situation dort eher „Wildwest-Bedingungen“ geglichen, fuhr Bauer fort.

Angesprochen wurde auch das Thema Fußgängerampel. Durch den Kreisel ist der bisherige Standort nicht mehr zu realisieren. „Die Lokalpolitik hat nach längeren Beratungen beschlossen, ganz auf eine Ampel zu verzichten. Der Kreisel, in dem ja langsam gefahren werden muss, bietet jede Menge Querungshilfen für Fußgänger“, fügte die Bürgermeisterin an.

Teilnehmer bestaunen Graffiti.

Anschließend trafen sich die Sommertour-Teilnehmer am Modehaus Vetter, wo sie von Burkhard Vetter begrüßt wurden. Der präsentierte an seiner Hauswand das neue Graffiti, welches die Silhouette von Bürstadt zeigt. Hier, in Höhe des nördlichen Aufgangs zu den Gleisen der Riedbahn, sollen demnächst noch mehr Fahrradabstellplätze entstehen. Auch dies soll dazu dienen, dass mehr Bürger mit dem Fahrrad in die Innenstadt fahren. Der Straßenraum der Nibelungenstraße soll in diesem Bereich ebenfalls umgestaltet werden.

Die Radler machten sich dann weiter auf den Weg zum Beethovenplatz – genauer gesagt auf dessen Rückseite. Hier, in der Bürgermeister-Siegler-Straße, traf sich die Gruppe am Quartiersbüro mit dem Integrationsbeauftragten und Quartiermanager, Jürgen Knödler.

Das Quartiersmanagement soll bürgerschaftliches Engagement unterstützen. Das Quartiersbüro und seine Mitarbeiter sollen aber auch Ansprechpartner und Anlaufstelle für Bürger sein, wie Knödler erklärte. Das ehemalige Ladengeschäft, frisch renoviert, lichtdurchflutet und mit dem nötigen Equipment ausgestattet, soll beispielsweise für Bürgerinitiativen oder Sozialberatungen Raum bieten.

Tag der offenen Tür im Herbst

Die für Mitte März geplante Einweihungsfeier musste wegen Corona ausfallen. Nun, so der Quartiermanager, ist für Ende September oder Anfang Oktober ein Tag der offenen Tür geplant. Aktuell hat er Kontakt zur Tafel aufgenommen und er unterstützt die Organisation von Lernhilfen. „Wir sind hier aber keine Nachhilfe. Es geht vielmehr darum, den Schülern zu helfen, dass die Lerndefizite wegen des Schulausfalls nicht noch größer werden.“ Die passende Ausstattung mit modernen Medien ist in Planung, so dass Schüler sich hier beispielsweise Teile der Hausaufgaben ausdrucken lassen können. Der Abschluss der Sommertour fand dann im Café Sophiesche statt.

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